Astaxanthin ist ein Radikalfänger der Extraklasse

Astaxanthin

Astaxanthin ist schon seit Längerem bei uns auf dem Markt und das zurecht. Denn dieser Stoff steigert nicht nur die Leistung, sondern lindert Gelenkschmerzen, kann Entzündungsprozesse reduzieren, stärkt außerdem das Immunsystem und hat noch viele weitere Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Denn auch bei Unfruchtbarkeit kann Astaxanthin ein wichtiger Helfer sein und zudem ist das Nahrungsergänzungsmittel ein Radikalfänger der Extraklasse.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist 550-mal stärker als Vitamin E und somit das stärkste in der Natur vorkommende Antioxidans. Zudem ist es 6.000 Mal stärker als Vitamin C, 800 Mal stärker als CoQ10 und 550 Mal stärker als die Katechine aus grünem Tee.

Dieser violett-rote Farbstoff ist für Rotfärbung von Krebstieren verantwortlich. Diese verzehren die Algen der Art Haematococcus Pluvialis, aus denen auch Astaxanthin hergestellt wird. Auch die wunderschöne Federfarbe von Flamingos ist auf diesen Stoff zurückzuführen, da auch sie sich hauptsächlich von Krebstieren ernähren.

Astaxanthin ist als natürlicher und synthetischer Stoff erhältlich, wobei der synthetische Stoff nicht für Menschen im Handel ist. Dieser wird beispielsweise für Zuchtlachs unters Futter gemischt, dass sie die rosa Farbe erhalten oder dient bei Hühnern dazu, den Eidotter zu färben. Weitere Informationen zu den beiden Formen von Astaxanthin gibt es weiter unten im Artikel.

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Was sind freie Radikale?

Freie Radikale sind hoch reaktive Verbindungen. Diese reaktiven Verbindungen finden ständig in unserem Körper statt. Die Bildung dieser reaktiven Verbindungen ist ein normaler und natürlicher Vorgang im Organismus von Lebewesen. Wenn im Körper nicht genügend Antioxidantien vorhanden sind, die bei der Bekämpfung der freien Radikale helfen, kann es zu einer echten Bedrohung im Körper kommen. Denn die aggressiven Moleküle können nicht unter Kontrolle gehalten werden und der Körper wird geschädigt. Hier kommen die Antioxidantien zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, die gefährlichen freien Radikale zu entschärfen.

Die Antioxidantien bekämpfen die freien Radikale, bevor diese die Möglichkeit haben wichtige Proteine, Fette oder die DNA der Zellen durch eine Oxidation zu schädigen. Eine Schädigung durch Oxidation, führt zu einem schnelleren Alterungsprozess des Körpers.

Auch die Entstehung von Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, kognitive Verschlechterungen oder Diabetes, können durch diese Schädigungen durch Oxidation entstehen. Antioxidantien sind somit für den Körper sehr wichtig, denn die freien Radikale entreißen den körpereigenen Molekülen ein Elektron und schädigen den Körper dadurch schwer. Diese entrissenen Moleküle werden anschließend ebenfalls zu einem freien Radikal wodurch eine Kettenreaktion entsteht. Kommt es zu einer solchen Kettenreaktion, kann die lebende Zelle zusammenbrechen.

Was ist ein Antioxidans?

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die dafür sorgen, dass chemische Reaktionen – so genannte Oxidationen – anderer Substanzen verlangsamt oder sogar ganz verhindert werden. Es gibt verschiedene Antioxidantien, Astaxanthin ist jedoch das Wirkungsvollste unter ihnen. Die Antioxidantien haben eine hohe Bedeutung und dienen im Körper als Radikalfänger.

Astaxanthin ist der stärkste Radikalfänger von Singulett-Sauerstoffmolekülen. Das besonderes an Astaxanthin ist, dass das Molekül die komplette Doppellipidschicht der Membran durchspannen kann. Dadurch ragt das Molekül sowohl in das Zellinnere als auch in das Zelläußere hinein. Astaxanthin lagert sich spezifisch in den Mitochondrien und in der Membran der Zellen ein. Andere Antioxidans hingegen wirken entweder nur im Zellinneren oder im Zelläußeren. Durch die Molekülstruktur ist es Astaxanthin möglich sich quer einzulagern. So kann es freie Radikale wirksam abfangen und zusätzlich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren innerhalb der Membran vor reaktiven Sauerstoffspezies schützen.

Keiner anderen Antioxidans ist es möglich so effektiv freie Radikale abzufangen. Dies macht Astaxanthin so wirkungsvoll. Es wirkt rund 600 Mal stärker als Vitamin C und rund 550 Mal stärker als Vitamin E. Bei Astaxanthin handelt es sich um ein Carotin Iod. Jedoch ist es auch 40 Mal stärker als Betacarotin.

Wirkung von Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Allrounder der Extraklasse und kann bei einer Vielzahl von Beschwerden zum Einsatz kommen. Zum einen stärkt Astaxanthin das Immunsystem und wirkt als Antioxidans und zum anderen wird das Kurzzeitgedächtnis verbessert und somit Demenz vorgebeugt. Doch auch diese Wirkung hat Astaxanthin:

  • Die Haut wird vor UV-Schäden geschützt und vorzeitige Hautalterung verlangsamt
  • Die DNA wird geschützt
  • Die LDL Oxidation im Blut wird verringert und somit vor Arteriosklerose vorgebeugt
  • Triglyceride werden gesenkt und HDL-Werte gesteigert
  • Schädigende Auswirkungen bei Diabetes werden verringert
  • Die Funktion der zentralen Netzhaut wird verbessert und die Augen vor UV-Licht geschützt
  • Sodbrennen, welches durch Helicobacter pylori ausgelöst wird, kann gelindert werden
  • Karpaltunnelsyndrom kann gelindert werden
  • Tennisarm kann gelindert werden
  • Chronisch entzündliche Krankheiten wie Arthritis oder Arthrose werden gelindert
  • Die Körperzellen werden vor einer Entartung geschützt, was heißt, dass Krebs vorgebeugt werden kann
  • Vorbeugung gegen Alzheimer
  • Die Testosteronwerte steigen an
  • Die Spermaqualität wird verbessert
  • Die sportliche Leistung wird deutlich verbessert
  • Der körpereigene Sonnenschutz wird erhöht
  • Das Herz-Kreislauf-System wird geschützt
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Unterstützt die Entgiftung des Körpers
  • Hilft bei Magenbeschwerden

Astaxanthin ist, wie man oben in der Liste sehen kann, ein absoluter Allrounder. Der Stoff dient nicht nur zur Gesundhaltung des Körpers und beugt Krankheiten vor, er kann auch bereits vorhandene Beschwerden lindern.

Astaxanthin und das Immunsystem

Die Zellen des Immunsystems sind äußerst empfindlich gegenüber Schäden durch freie Radikale. Das kommt daher, da die Zellmembran aus einem hohen Prozentsatz ungesättigter Fettsäuren besteht, welche ein wichtiges Ziel für freie Radikale ist. Durch Astaxanthin wird ein Schutz gegenüber freien Radikalen gegeben, wodurch die Abwehr des Immunsystems erhalten bleiben kann.

Eine Studie an der Washington State University zeigte, dass sich die Aktivität der natürlichen Killerzellen deutlich verbesserte. Natürliche Killerzellen, zielen auf Zellen ab, die mit Viren infiziert wurden und zerstören diese. Durch die Einnahme der Antioxidans kam es zu der Erhöhung der Niveaus der T- und B-Zellen. Diese sind die Schlüsselzellen des Immunsystems.

Die Marker für DNA Schäden war bei den Patienten deutlich niedriger. Zudem war wesentlich weniger C-reaktives Protein (ein Marker für Entzündungen) vorhanden. Astaxanthin setzt demnach wichtige Entzündungshemmer herab und verlangsamt so die Bildung von schmerzauslösenden Enzymen. Durch die Mobilisierung der Körpereigenen Killerzellen wird auch die Krebsentstehung geringer, da die Killerzellen maßgeblich für die Tötung virusinfizierter Zellen und damit für die Bekämpfung einer Krebserkrankung verantwortlich sind.

Astaxanthin ist ein Zellschutz

Astaxanthin kann die Zellen einzigartig schützen, da es ein reines antioxidatives Molekül ist. Dies heißt aber gleichzeitig auch, dass Astaxanthin Schäden an den Zellen sowie Schäden an der DNA des Menschen verringern kann. Zudem fängt es freie Radikale ab und schützt so vor vorzeitiger Hautalterung. Ein weiterer Vorteil ist aber auch, dass sich Astaxanthin positiv auf die Haut auswirkt. Der Teint wird verbessert, kleinen Fältchen können gelindert werden und auch das Hautbild wird feiner.

Astaxanthin für das Herz-Kreislauf-System

Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mittlerweile zur Volkskrankheit geworden und zudem auch die häufigste Todesursache. Vor allem in den USA stirbt alle 35 Sekunden ein Mensch an einer kardiovaskulären Krankheit, was heißt, dass Krebs oder Unfälle wesentlich seltener die Todesursache sind.

Astaxanthin wirkt sich sehr positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Zum einen, weil es sich auf die Blutfette auswirkt und zum anderen, weil es den Cholesterinwert im Gleichgewicht hält. Besser gesagt, es unterstützt das gute HDL-Cholesterin und schützt gleichzeitig das schlechte LDL-Cholesterin vor Schäden durch freie Radikale. Somit kann Arteriosklerose vorgebeugt und gleichzeitig auch das Herz geschützt werden.

Weiterhin hat Astaxanthin auch eine positive Wirkung auf den Blutdruck und kann diesen deutlich reduzieren. In einer Studie zeigte sich, dass nach einer Einnahme von 4 mg Astaxanthin pro Tag, über einen Zeitraum von vier Wochen, der Blutdruck signifikant gesenkt werden konnte.

Selbst bei Diabetes Patienten konnte mit Astaxanthin die so gefürchtete Nierenerkrankung Nephropathie deutlich verlangsamt werden.

Astaxanthin und Unfruchtbarkeit

Doch Astaxanthin wirkt sich nicht nur positiv auf den Testosteronspiegel aus, sondern hilft auch bei Unfruchtbarkeit. Durch reaktive Sauerstoffspezies, denen Spermien ausgesetzt sind, können diese beschädigt werden. Es ist zu beobachten, dass bei vielen unfruchtbaren Männern eine verstärkte Bildung freier Radikale vorhanden ist.

Da Spermien kein eigenes Abwehrsystem gegen diese freie Radikale haben und diese aufgrund der Fettsäure in der Sperma-Membran sehr anfällig für solche Angriffe sind, sind sie sehr gefährdet. Hier kann Astaxanthin helfen. Durch die Einnahme wird die Spermaqualität und -Funktion deutlich verbessert. Zusätzlich hilft Astaxanthin dabei eine Schwangerschaft zu erzielen. Denn die Anzahl der spontanen Schwangerschaften werden durch Astaxanthin erhöht. In einer Studie wurden während der Studie 55 Prozent der Partnerinnen der Probanden schwanger, die in der Astaxanthin Gruppe waren.

Astaxanthin und Testosteron

Wenn Männer altern, kommt es zu hormonalen Veränderungen im Körper. Die männliche Menopause findet über einen langen Zeitraum statt und ist ein langsames Ereignis. Ab dem Alter von 40 Jahren nimmt der Testosteronspiegel gleichmäßig aber langsam ab. Durch einen geringen Testosteronwert wird die Muskelmasse reduziert. Auch die Libido und Energie nehmen immer weiter ab. Auf der anderen Seite steigt gleichzeitig das Risiko für eine Depression. Auch auf den Testosteronspiegel hat Astaxanthin eine positive Auswirkung. Das Antioxidans hilft dabei, den natürlichen Testosteronwert bei Männern zu erhalten.

Dies wurde durch eine Studie bewiesen, bei der Männer über zwei Wochen lang Astaxanthin eingenommen haben. Sogar bei den Probanden, die eine geringere Dosis Astaxanthin einnahmen, konnte ein Anstieg des Testosteronspiegels festgestellt werden.

Astaxanthin für die sportliche Leistung

In einer Studie aus dem Jahr 2008 konnte sehr deutlich belegt werden, dass Astaxanthin die sportliche Leistung um 55 Prozent erhöhen konnte, wenn täglich 4 mg Astaxanthin eingenommen werden. Dies ist nicht nur für Leistungssportler, sondern auch für Bodybuilder sehr interessant. Diese deutlich erhöhte Leistung kann innerhalb von 6 Monaten erzielt werden.

Astaxanthin und die Augen

Die fortschreitende Krankheit Makuladegeneration hängt mit dem Alter zusammen und betrifft einen Teil der Netzhaut, der Makula genannt wird. Diese Erkrankung ist eine häufige Ursache für die Erblindung. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass die beiden Carotin Iode Lutein und Zeaxanthin einen direkten Einfluss auf den Verlauf dieser Krankheit haben. Dies sind die wichtigsten Carotin Iode im Makilapohgment. Dieses schützt vor Beschädigungen der Netzhaut durch Licht und vor Makuladegeneration. Astaxanthin ist fünf Mal wirkungsvoller als diese beiden Carotin Iode.

Astaxanthin schützt die Augen zudem vor UV-bedingten Schäden durch freie Radikale. Da Astaxanthin die Blut Netzhaut Schranke überschreiten kann, hat es einen positiven Einfluss auf die Augengesundheit. Astaxanthin setzt sich in der Netzhaut von Säugetieren ab. Dadurch erholt sich die durch UV-Licht beschädigte Netzhaut schneller. Dieser Schutz entsteht dadurch, dass die Degeneration von Fotorezeptoren im Auge verhindert wird. Eine Studie zeigt, dass die Einnahme des Antioxidans die Sehschärfe verbessert.

Astaxanthin zur Vorbeugung gegen Alzheimer

Astaxanthin kann, wie in Studien belegt wurde, die Entstehung und Entwicklung von Alzheimer hemmen. Dies liegt zum Beispiel auch daran, dass Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und somit das Gehirn auf direktem Wege schützt. Es schaltet die freien Radikalen aus und bewahrt die Hirn- und Nervenzellen vor oxidativem Stress.

Astaxanthin und das Gehirn

Der oxidative Stress führt dazu, dass Gedächtnisverlust und kognitive Probleme auftreten können. Dies rührt daher, da rund 30% der Gehirnmasse anfällig für oxidative Schäden sind. Durch die Durchdringung der Blut Gehirn Schranke hilft Astaxanthin dabei die Gehirnzellen zu schützen. Dabei hilft es effektiver als jedes andere Antioxidans. Eine Studie belegte, dass sich Astaxanthin positiv auf die Hirngesundheit auswirkt. Oxidative Schäden können aktiv bekämpft werden.

Astaxanthin und chronische Entzündungen

Der Körper wird durch lange und chronische Entzündungen stark geschädigt, was verheerende Auswirkungen zur Folge haben kann. Durch eine solche Entzündung können irgendwann unterschiedlichste chronische Leiden, wie zum Beispiel Asthma, Alzheimer oder rheumatoide Arthritis entstehen. Die Liste der Erkrankungen, die aus solchen chronischen Entzündungen entstehen können ist sehr lang. Es zählen unter anderem auch verschiedene Allergien, Darmkrebs, Geschwüre und Multiple Sklerose dazu. Um solchen chronischen Entzündungen vorzubeugen oder diese wieder ins Lot zu bringen, hilft die Einnahme von Astaxanthin.

Astaxanthin und Sodbrennen

Viele Menschen leiden unter Sodbrennen und einer schlechten Verdauungsgesundheit. Dabei treten verschiedene Symptome wie zum Beispiel Magenverstimmungen, Übelkeit oder allgemeines Unwohlbefinden im Unterleib auf. Oftmals stehen diese Symptome mit Infektionen mit Helicobacter plyori in Zusammenhang. Durch eine Infektion mit Helicobacter plyori wird die Produktion von reaktiven Sauerstoffspezien verstärkt. Dies führt zu sehr starkem oxidativem Stress und zu Entzündungen in der Magenwand. In einer Studie wurde festgestellt, dass die Symptome des Sodbrennens durch die Einnahme von Astaxanthin deutlich gesenkt wurden. Auch die Reduktion von Magenentzündungen wurde in einer Studie nachgewiesen.

Astaxanthin und Falten

Der effektivste Schutz gegen Falten ist ein Schutz von innen. Die Schäden, die durch freie Radikale entstehen, sind eine große Bedrohung für die Haut. Mit Hilfe von Astaxanthin kann die Haut von innen geschützt und geheilt werden. Besonders positiv ist, dass das Antioxidans sogar mehrere Jahre alte Schäden schnell beseitigen kann. Dies funktioniert, da Astaxanthin die Haut effektiv vor oxidativem Stress schützt. Dadurch werden die Zellreparatur und die körpereigene Kollagen-Produktion erhöht. Zusätzlich wird die Feuchtigkeit der Haut erhöht. Dadurch werden Falten reduziert und die Haut wirkt frischer, straffer und vitalisiert.

Astaxanthin und Arthrose

Für ein Wohlbefinden im Körper ist es wichtig, dass die Knorpel gesund bleiben. Aus diesem Grund muss das Knorpel-Kollagen vor oxidativem Stress geschützt werden. Wenn das nicht geschieht, sorgen die Attacken der freien Radikale dafür, dass das Gewebe abbaut. Dies kann zu sehr quälenden und unangenehmen Gelenkschmerzen führen. Eine Studie im Journal of the American College of Nutrition zeigt, dass durch Astaxanthin eine Schmerzverminderung und eine größere Mobilität bei Menschen mit Gelenkschmerzen erzielt werden kann.

Astaxanthin und das Herz

Astaxanthin zeigt mehrere positive Wirkungen auf das Herz Kreislauf System. Herz-Kreislauf Krankheiten zählen zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. Durch Astaxanthin wird die Produktion von HDL-Cholesterin (dem guten Cholesterin) gesteigert und gleichzeitig wird das LDL-Cholesterin (das schlechte Cholesterin) vor Schäden durch freie Radikale geschützt. Darüber hinaus senkt Astaxanthin Triglyceride. Triglyceride gehört zu den Blutfetten und bei einem erhöhten Wert besteht das Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen. Zusätzlich unterstützt das Antioxidans die Gesundheit der Arterien und trägt dazu bei, die Oxidation von LDL-Cholesterin verhindert wird.

Dadurch bilden diese keine Klumpen, die die Arterien verstopfen können. Die Arterien werden sozusagen regelrecht “durchgeputzt”, was außerdem zu einer besseren Blutzirkulation im Körper führt. Dadurch wird Blutgerinnseln vorgebeugt, die sich ablösen können und zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können. Studien haben gezeigt, dass Personen, die Astaxanthin einnehmen eine deutlich geringere LDL-Oxidation im Blut aufweisen, dadurch wird das Risiko für Arteriosklerose gesenkt. Studien ergaben darüber hinaus, dass die Einnahme des Antioxidans zu einer erhöhten Adiponetik Produktion führte.

Dies ist ein Hormon, welches von Fettzellen produziert wird. Es hat viele positive Eigenschaften auf den menschlichen Körper und sorgt zum Beispiel dafür dass das Insulin den Blutzucker effektiver kontrollieren kann. Auch für die Blutdrucksenkung ist das Carotin Iod hilfreich.

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Studien zu Astaxanthin

Zu Astaxanthin gibt es in der Zwischenzeit eine große Anzahl an Studien, die allesamt hervorragende Ergebnisse liefern konnten.

Eine Studie aus dem Jahr 2015, die in China durchgeführt wurde, belegt zum Beispiel, dass Knorpelschäden bei einer experimentellen Osteoarthritis deutlich verbessert werden konnte. Daher empfehlen die Wissenschaftler, dass Astaxanthin als medizinisches Mittel in Betracht gezogen werden sollte.

Ebenfalls in China wurde im Jahr 2014 eine Untersuchung durchgeführt, die zeigt, dass Astaxanthin eine schützende Wirkung auf eine Leberfibrose hat.

Selbst in Bezug auf Krebs hat Astaxanthin eine hervorragende Wirkung gezeigt. Forscher sind sich sogar einig, dass Astaxanthin ein vielversprechendes Chemotherapeutikum bei Krebs ist. Diese Studie ist aus dem Jahr 2015 und wurde in China durchgeführt.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2012, die in Australien durchgeführt wurde, zeigt, dass Astaxanthin eine vielversprechende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat. Dennoch müssen noch weitere Studien und Untersuchungen durchgeführt werden.

In dieser Studie aus Japan wurde belegt, dass Astaxanthin vor Alzheimer schützen kann. Dabei wurde nach 12 Wochen festgestellt, dass eine Gabe von 6 bis 12 mg pro Tag, den PLOOH-Gehalt im Blut um 50 Prozent senken kann. Somit eignet sich Astaxanthin sehr gut zur Vorbeugung gegen Alzheimer. PLOOH ist die Abkürzung für Phospholipid-Hyperoxide. Ist dieser Wert im Blut erhöht, gilt dies als sicheres Zeichen, dass eine Alzheimer Krankheit vorliegt.

Es gibt noch viele weitere Studien zu Astaxanthin, die zeigen, wie hervorragend dieser Stoff ist.

Dosierung Astaxanthin dosiert werden?

In den klinischen Studien wurde das Antioxidans meist in einem Dosierbereich von vier bis 20 Milligramm pro Tag eingesetzt. Nach ungefähr ein bis zwei Wochen setzt die Wirkung des Astaxanthin ein. Der Wirkstoff muss sich zunächst im Körper ansammeln und sich in den Zellmembranen einlagern. Erst dann kann sich die Wirkung von Astaxanthin entfalten. Es empfiehlt sich in der ersten Woche eine etwas höhere Dosis (z.B. 10-14 Milligramm) täglich einzunehmen. Ab der zweiten Woche reicht dann eine geringere Dosis von rund vier bis sechs Milligramm pro Tag. So kann schneller eine Wirkung erzielt werden.

Auf Dauer sollte täglich eine Dosis von rund vier bis acht Milligramm Astaxanthin eingenommen werden. Eine Dosis von vier Milligramm pro Tag ist für Personen geeignet, die allgemein das Immunsystem stärken wollen. Personen, die unter Arthritis, dem Karpaltunnelsyndrom oder einer Sehnenscheidenentzündung leiden, ist eine Dosis von rund zwölf Milligramm pro Tag zu empfehlen. Bei bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen kann also mit einer höheren Dosis begonnen werden.

Nebenwirkungen von Astaxanthin

In keiner einzigen Studie, die mit Astaxanthin durchgeführt wurde, konnten Nebenwirkungen festgestellt werden. Natürlich gibt es immer empfindliche Personen, die auf den Stoff reagieren können. Daher sollte der Körper in den ersten Tagen genau beobachtet werden, wenn Astaxanthin erstmalig eingenommen wird.

Eine Nebenwirkung gibt es allerdings. Es kann passieren, dass es bei der Einnahme von Astaxanthin zu Hautrötungen kommt. Vergleichbar ist dies mit einem übermäßigen Konsum an Möhren oder Möhrensaft, da dieser die Haut auch rötlich färbt. Diese Färbung kann durch den Farbstoff in Astaxanthin auftreten, ist aber nicht weiter schlimm und macht nur einen rosigen Teint.

In vielen Studien wurden zudem die Nebenwirkungen von Astaxanthin untersucht. Bei keinem der fast 200 Probanden konnte eine Reaktion beobachtet werden. Dabei wurde untersucht, ob es Anzeichen für Giftigkeit gibt, ob Wechselwirkungen mit Medikamenten, Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln oder ob allergische Reaktionen auftraten.

Astaxanthin und der ORAC Wert

Astaxanthin hat von allen antioxidativen Super Vitalstoffen den höchsten ORAC Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Dieser Wert ist eine Methode die antioxidative Kraft zu messen und so eine Aussage treffen zu können.

Synthetisches und natürliches Anthoxanthin

Astaxanthin kann mittlerweile natürlich und synthetisch hergestellt werden. Dabei gibt es natürlich einige Unterschiede, die wir hier erläutern möchten.

Synthetisches Astaxanthin: Dieser Stoff wird mithilfe eines gentechnisch veränderten Hefepilzes (Phaffia rhodozyma) gewonnen oder aus Erdöl hergestellt. Allerdings wird es nicht als Mittel für den Menschen verkauft, sondern für Haus- und Nutztiere wie Hühner. Auch Lachs wird häufig mit Astaxanthin gefüttert, wenn er nicht eindeutig als Wildlachs gekennzeichnet ist oder der Zusatz „mit natürlichem Farbstoff“ auf der Verpackung aufgedruckt ist. Da es in den meisten Zuchtfarmen kein artgerechtes Futter für die Lachse gibt, erhalten sie natürlich auch keine astaxanthinhaltige Mikroalgen. Um aber die Farbe zu erhalten wird er mit synthetisch hergestelltem Astaxanthin gefüttert.

Natürliches Astaxanthin: Natürliches Astaxanthin wird aus einer Mikroalge (Haematococcus pluvialis) hergestellt. Es ist besonders hochwertig und im Gegensatz zu synthetisch hergestelltem Astaxanthin deutlich wirkungsvoller. Weiterhin kann da natürliche Astaxanthin aus Lebensmitteln wie etwa dem Lachs gewonnen werden.

Auch wenn die chemische Formel des natürlichen und synthetischen Astaxanthins gleich sind, gibt es doch gravierende Unterschiede. Während der synthetische Stoff nur aus Astaxanthin besteht, ist der natürliche Stoff ein Gesamtkomplex aus der Alge, die damit ihr Überleben sichert. Dies heißt, dass auch andere Begleitstoffe wie etwa Lutein, Beta-Carotin sowie Canthaxanthin darin enthalten sind und die Wirkung des Astaxanthin noch verstärken. Somit ist das natürliche Astaxanthin deutlich wirkungsvoller bei den unterschiedlichen Beschwerden.

Synthetisches Astaxanthin wird aus Erdölchemikalien hergestellt und für den Körper nicht gesund. Dieses synthetische Astaxanthin ist als Nahrungsergänzungsmittel zwar verboten, wird jedoch vom Menschen dennoch aufgenommen. Dies geschieht zum Beispiel durch das Essen von Zuchtlachs. Denn synthetisches Astaxanthin wird als Futtermittelzusatz unter anderem an Krabben, Hühner, Garnelen oder Lachse verfüttert. Das natürliche Astaxanthin wird hingegen, wie oben bereits beschrieben, aus grünen Mikroalgen gewonnen. Dieses natürliche Astaxanthin hat positive Auswirkungen auf den Organismus und den gesamten menschlichen Körper.

Worin ist natürliches Astaxanthin enthalten?

Natürliches Astaxanthin ist jedoch nicht nur in den Algen enthalten. Auch Krillöl, Fischöl oder Lachsöl enthält Astaxanthin. Darüber hinaus ist es in Forellen, Karotten, roter Paprika, Hummer, Kaviar, Garnelen, Krabben und Rotbassen zu finden. Alle Lebensmittel, die eine rote Pigmentierung haben, enthalten das natürliche Astaxanthin. Die größte Menge an natürlichem Astaxanthin ist im Rotlachs enthalten. Ungefähr 30 bis 60 Milligramm pro Kilogramm ist der Stoff enthalten. Um jedoch durch den Verzehr von Lachs von Lachs auf einen Astaxanthin Gehalt von drei Milligramm zu kommen, müssten täglich mindestens 150 Gramm Lachs gegessen werden.

Wer sollte Astaxanthin einnehmen?

Das Antioxidans wird als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und ist daher für kein konkretes medizinisches Anwendungsgebiet zugelassen. Es kann zusätzlich zur Schulmedizin gegen verschiedene Krankheiten, die oben genannt wurden, verwendet werden. Personen, die unter einer schweren Erkrankung leiden, sollten die Einnahme von Astaxanthin bei einer längeren Einnahme mit ihrem Arzt absprechen.

Welche Wirkungen erzielt das Antioxidans?

Durch Astaxanthin werden sowohl DNA-Schäden als auch der vorzeitige Zelltod reduziert. Dieser vorzeitige Zelltod wird durch Oxidation im Blutplasma hervorgerufen. Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass Astaxanthin die Blut Retina Schranke des Gehirns überwinden kann. Dadurch wird zum Beispiel der Augenmüdigkeit vorgebeugt. Darüber hinaus ist das Antioxidans ein äußerst wirkungsvoller Entzündungsemmer. Verschiedene In-Vitro und In-Vivo Studien belegen außerdem, dass durch Astaxanthin die nukleare Translokation von NFkB Entzündungsreaktionen stark unterdrückt wird.

Solche Entzündungen sind ein häufiger Grund für degenerative Erkrankungen. Zusätzlich hilft das Antioxidans dabei, die Haut vor Schäden durch UV-Einstrahlung zu schützen. Durch solche Schäden kann die Haut nachhaltig geschädigt werden. Auch bei vorzeitiger Hautalterung oder Faltenbildung hilft Astaxanthin. Astaxanthin hat außerdem die Wirkung Demenz vorzubeugen, da es das Kurzzeitgedächtnis verbessert. Astaxanthin bewirkt eine Steigerung der HDL-Werte und eine Senkung der Triglyceride. Ganz allgemein verbessert Astaxanthin die körpereigene Immunabwehr und schützt die Körperzellen vor Entartung, wodurch das Krebsrisiko gesenkt werden kann. Auch Schädigungen durch Auswirkungen von hohem Blutzucker werden gesenkt und Sodbrennen gelindert. Das Antioxidans schützt die Augen vor gefährlichen UV-Strahlen und verbessert die Funktion der Netzhaut.

Auch die Intensität und Dauer eines Karpaltunnelsyndroms wird durch Astaxanthin reduziert. Darüber hinaus steigen die Testosteronwerte an und sowohl die Spermaqualität als auch die Spermafunktion werden verbessert. Durch Astaxanthin kann die sportliche Leistung um bis zu 55% gesteigert werden.

Warum ist Astaxanthin besonders wirkungsvoll?

Wie bereits erwähnt, ist Astaxanthin durch seine Molekülstruktur besonders wirkungsvoll als Radikalfänger. Das Antioxidans hat eine langkettige Struktur und polare Endgruppen. Dies ist der Grund, weshalb Astaxanthin die doppelschichtige Zellmembran überziehen kann. Dadurch wirkt es schützend vor oxidativem Stress. Dies ist besonders wichtig, denn oxidativer Stress kann sich durch verschiedene Erkrankungen und Auswirkungen äußern. So führt oxidativer Stress beispielsweise zu Schmerzen in den Gelenken und Muskeln, verstopften und verhärteten Arterien, Gedächtnis- und Kontrollverlust oder zu verschwommenem Sehen.

Aber auch Altersflecken, trockene und faltige Haut oder ein vermindertes Energieniveau lassen sich auf oxidativen Stress zurückführen. Daher muss der Körper vor den freien Radikalen effektiv geschützt werden. Besonders effektiv ist, dass Astaxanthin die freien Radikale sowohl in wasserlöslichen als auch in fettlöslichen Bereichen der Zellmembran neutralisieren kann. Dies ist eine Besonderheit gegenüber anderen Antioxidantien. Wie bereits erwähnt, können diese entweder nur auf der Innenseite oder auf der Außenseite der Zellmembran wirken.

Astaxanthin hilft dabei den Körper vor freien Radikalen zu schützen

Der Körper braucht demnach eine ausreichende Menge an Antioxidantien, damit die körpereigenen Zellen vor den freien Radikalen geschützt werden können. Der äußerst wirkungsvolle Radikalfänger Astaxanthin nimmt die Energie auf, die von den freien Radikalen abgegeben wird. Dies hat zur Folge, dass das Carotin Iod zersetzt wird.

Darüber hinaus verhindert es, dass die umgebende Zelle beschädigt wird. Astaxanthin hilft dabei die freien Radikale zu neutralisieren und verhindert somit die Kettenreaktion. Die schädlichen Auswirkungen auf den Körper werden dadurch unterbrochen. Je höher das Alter, desto häufiger kommt es zu Schäden, die durch freie Radikale entstehen. Deshalb ist besonders mit fortschreitendem Alter die Zufuhr von ausreichend Antioxidantien besonders wichtig.

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Fazit

Astaxanthin ist nicht nur hilfreich, wenn bereits Beschwerden oder Krankheiten bestehen. Auch, um die Gesundhaltung des Körpers zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken ist Astaxanthin ein wichtiger Helfer. Zudem ist es natürlich und hat eine hohe Bioverfügbarkeit, keine Nebenwirkungen und wird sehr gut vertragen.

Vor allem um das Herz-Kreislauf-System zu schützen, freie Radikale wirkungsvoll zu bekämpfen und Diabetes sowie hohen Blutdruck in den Griff zu bekommen, kann Astaxanthin eine hervorragende Alternative sein. Doch auch um Alzheimer vorzubeugen, die Augen zu schützen und stärken ist dieser Stoff nicht von der Hand zu weisen. Dies liegt daran, dass Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und somit auch das Gehirn und die Nervenzellen vor freien Radikalen schützt.

Astaxanthin ist ein wahrere Allrounder in Bezug auf Krankheiten und die Gesundhaltung des Körpers, weshalb es in keiner Hausapotheke fehlen sollte.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.