PinienhonigPinienhonig ist geschmacklich leicht würzig und ist eine gute Alternative zu einem einfachen Wald- oder Blütenhonig. Bei dieser Honigsorte können Sie einen Honig genießen, der über besondere Aroma-Auszüge verfügt und einen puren Honiggenuss bietet. Der Pinienhonig stammt direkt vom Honigtau der Pinienbäume.

Wissenswertes über Pinienhonig

Bei einem klassischen Honig sammeln die fleißigen Bienchen Blütennektar und produzieren einen leckeren Honig. Beim Pinienhonig handelt es sich dagegen um eine süße, klebrige Flüssigkeit, die aus Pinienbäumen austritt. Der Pinienhonig ist im Vergleich zu anderen Honigarten sehr selten. Ein großer Vorteil ist, dass Pinienhonig für die unterschiedlichsten Rezepte verwenden lässt. Ihm wird sogar eine heilende Wirkung zugesprochen. Viele Sorten Pinienhonig, die es in Deutschland zu kaufen gibt, stammen aus einem Honigtau am Mittelmeer bzw. aus der Türkei.

Herstellung von Pinienhonig

Wenn ein Pinienhonig hergestellt werden soll, wird von einem Imker ein Pinienwald benötigt. In diesen Wald fliegen die Bienen, um Honigtau sammeln zu können. Der Tau ist eine wichtige Zutat und Basis, um einen Pinienhonig zu produzieren. Als erstes müssen einige Insekten den Honigtau in Form eines Ausscheidungsproduktes für die Bienen zur Verfügung stellen. Die Insekten ernähren sich besonders gerne von Siebröhren der Bäume und wandeln sie in den Honigtau um. Im Honigtau sind Vitamine, organische Säuren und Zuckerarten zu finden. Die Basis eines Pinienhonigs ist der flüssige Honigtau. Aus diesem Grund hat der Pinienhonig eine ähnliche Konsistenz. Der Pinienhonig wird überall dort hergestellt, wo es eine größere Ansammlung von Pinienbäumen gibt. Das Alter einer Pinie lässt sich nicht so einfach schätzen, wie bei anderen Baumarten. Viele Pinien können eine Höhe von bis zu 30 m erreichen. Pinienkerne werden von vielen Bäckern für Backwaren genutzt. Aber auch für die Herstellung von Pestos werden frische Pinienkerne benötigt. Sie können die Kerne aber auch ganz einfach röten und essen.

Wirkung des Pinienhonigs

In der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl an Honigsorten zu kaufen. Eine spezielle Art ist der Pinienhonig. Er ist sehr würzig und schmackhaft. Für alle Honigliebhaber ist der Kauf eines Pinienhonigs lohnenswert. Im Pinienhonig verstecken sich mehr als 200 Inhaltsstoffe. Der Hauptbestandteil von Honig ist Zucker. Zusätzlich setzt er sich aus verschiedenen Molekülen zusammen. Dazu kommen Aminosäuren, Wasser, Vitamine, Enzyme und Pollenanteile. Das Verhältnis zwischen Frucht- und Traubenzucker und Wasser sorgt bei einem Pinienhonig für die richtige Konsistenz. Wenn ein Honig einen höheren Anteil an Traubenzucker enthält, wird er schneller kristallisieren. Innerhalb kürzester Zeit wird der Honig sehr hart. Durch ein ständiges Rühren wird ein Imker dafür sorgen, dass der Honig zu schnell aushärtet. Wenn er während der Aushärte-Phase bewegt wirkt, sind die Zuckerkristalle nicht in der Lage, sich zu verbinden. Aus diesem Grund können sie auch nicht wachsen. Pinienhonig ist im Vergleich zu anderen Honigsorten wesentlich dunkler. Honig beinhaltet viele Antioxidantien. Unter anderem handelt es sich um Pflanzenstoffe, Enzyme und organische Säuren. Die Kombination dieser Stoffe beugt Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Gleichzeitig kann das Risiko einer Krebserkrankung gesenkt werden. Honig wirkt sich auch positiv auf die Sehkraft aus. Durch einen Bluthochdruck kann es vermehrt zu Herzerkrankungen kommen. Durch die enthaltenen Antioxidantien kann der Blutdruck gesenkt werden. Antioxidantien verhindern Blutgerinnsel, die zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Studien über Pinienhonig

Viele Studien über Pinienhonig zeigen auf, dass sich Pinienhonig positiv auf die Gesundheit auswirkt. Bei einem regelmäßigen Genuss können die Antioxidantien des Honigs das menschliche Herz vor einem oxidativem Stress optimal schützen. Der Honig ist gesund, da er den Cholesterinspiegel senken kann. Ein zu hoher Cholesterinspiegel führt zu einer Arteriosklerose, Arterienverhärtung oder Artienverkalkung. Hierbei können sich unter anderem die Blutfette schneller in den Schlagadern ablagern. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen. Pinienhonig hat den Vorteil, dass ein großer Anteil des negativen LDL-Cholesterins gesenkt werden kann. Der Anteil des positiven HDL-Cholesterins wird dagegen erheblich gesteigert. Bisher gibt es in diesem Bereich aber noch keine Langzeitstudien, die belegen können, wie gesund der Honig tatsächlich für das Herz ist. Andere Studien zeigen, dass durch Pinienhonig der Blutzuckerspiegel erhöht wird. Immerhin erhöht sich der Blutzucker wesentlich geringer, als es bei einem raffinierten Zucker der Fall ist. Aus diesem Grund sollten Diabetiker Zucker und Pinienhonig nur mit Vorsicht genießen. Ein Vorteil von Pinienhonig ist, dass es bei der Verwendung von Honig zu einem Verlust des Gewichtes von rund 1,3% kommt. Der LDL-Anteil kann durch den Honig um 5,8% gesenkt und der HDL-Anteil um circa 3,3% gesteigert werden. Wird Pinienhonig bei einer Wunde eingesetzt, ist das manchmal die bessere Lösung, als gleich Antibiotika einzunehmen. Studien belegen, dass bei einer Behandlung von Verbrennungen zweiten Grades oder bei entzündeten Operationswunden der Honig zu einer wesentlich schnelleren Wundheilung geführt hat. In 43% der Fälle konnte Honig mit großem Erfolg als eine Art Wundermittel eingesetzt. Dieser Erfolg kann laut Studien auf die antientzündlich und antibakterielle Wirkung des Honigs zurückführt werden. In vielen Fällen wurde Honig auch bei Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Schuppenflechte oder Herpesbläschen eingesetzt werden. Studien belegen, dass bei diabetischen Fußgeschwüren der Honig verhindern konnte, dass der Fuß amputiert werden muss. In vielen Fällen konnten die Fußgeschwüre erfolgreich behandelt werden.

Anwendungsbereiche von Pinienhonig

Pinienhonig wurde bereits in der Zeit der Pharaonen verwendet. Die süße Köstlichkeit war damals schon ein Zuckerlieferant, dass das ganze Jahr über erhältlich war. Wenn es keine Früchte mehr gab, wurde auf den Vorrat an Pinienhonig zurückgegriffen. Der Honig deckt einen hohen Bedarf an Kalorien und ist im Vergleich zu anderen Lebensmitteln lange haltbar. Aus diesem Grund war und ist Honig so kostbar. Damals war die süße Speise nur für die Oberschicht erschwinglich. Inzwischen ist Honig mehr als nur ein leckeres Lebensmittel. Seit vielen Jahren ist bekannt, dass er eine hohe Wirksamkeit aufweist. Pinienhonig enthält eine bestimmte Menge an Wasserstoffperoxyd. Hierbei handelt es sich um ein natürliches, freies Radikal. Es besitzt eine starke desinfizierende Eigenschaft. In der reinen Form wird es sogar zum Sterilisieren von medizinischen Geräten genutzt. Nur bei der Reinigung von Rettungs- und Krankenfahrzeugen sollte auf die Verwendung von Wasserstoffperoxyd verzichtet werden, da die stark oxidierende Wirkung bereits brandneue Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit zum Rosten gebracht hat. Bei der Einnahme von Pinienhonig muss man sich aber keine Sorgen machen. Bereits die alten Ägypter haben den Honig auch äußerlich angewendet. Der verstorbene Adel wurde damit einbalsamiert. Zusätzlich wurde der Honig dafür genutzt, um Wunden und Hautkrankheiten zu behandeln. Pinienhonig hat eine doppelte Wirkung. Durch den hohen Zuckergehalt wird er hygroskopisch. Der Honig ist in der Lage, Flüssigkeiten, mit denen der Pinienhonig in Kontakt kommt, auf eine natürliche Weise das Wasser zu entziehen. Bei einer eitrigen Wunde ist das zum Beispiel sehr vorteilhaft. Die Bakterien in der Wunde werden somit schnell ausgerechnet. Bei einer Wundreinigung sorgt das sterilisierende Wasserstoffperoxyd sein übriges, damit die Wunde schnell verheilt. Honig wird seit vielen Jahren auch bei Krankheiten verwendet. Es ist ein Heilmittel bei Hals- und Rachenbeschwerden, Hautproblemen oder Magenverstimmungen, welches immer schnell verfügbar ist. Die Heilförderung war neben dem wohlschmeckenden Geschmack immer schon ein wichtiger Grund, Bienen zu züchten. Imker gehörten somit zu den ersten pharmazeutischen Herstellern eines wichtigen Arzneimittels. Dementsprechend geht die Entstehung des Berufszweiges aus dem alten Ägypten zurück.

Ist Pinienhonig gesund?

Ob ein Pinienhonig gesund oder ungesund ist, hängt vor allem von der Höhe der Dosis ab. Das gilt nicht nur für den Bienenhonig sondern auch beim Pinienhonig. Aus diesem Grund sollte immer darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Überdosierung kommt. Ansonsten könnte sich das schädlich auf den menschlichen Körper auswirken. In der Regel liegt das vor allem an dem hohen Anteil an Zucker, der ihn ungesund macht. Bei einem normalen Bedarf an Zucker, sollte auf die Süße von Früchten oder Pinienhonig zurückgegriffen werden. Somit lebt man auf jeden Fall gesünder. Wenn schon Zucker konsumiert wird, dann wenigstens eine bekömmliche Variante.

Einsatzmöglichkeiten von Pinienhonig

Pinienhonig kann für die unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt werden, wie beispielsweise:

  • Flechten und Pilze auf der Haut
  • Vorbeugend gegen Hautalterungen
  • Verkühlungen oder Erkältungen
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • innere und äußere bakterielle Erkrankungen

Ein Pinienhonig besteht aus natürlichen Inhaltsstoffen, die daraus einen einzigartigen Cocktail zaubern. Für Kinder ist der Einsatz von Honig nicht gut geeignet. Für leicht erkrankte, erwachsene Menschen dagegen, sorgt Pinienhonig dafür, dass sie schnell wieder gesund werden. In Honig sind neben Zucker auch Enzyme, Vitamine, Spurenelemente und Anti-Oxydanzien wie Flavonoide oder Polyphenole enthalten. Bei bakteriellen Infektionen, die beispielsweise die Haut betreffen, greift Pinienhonig die Erreger an. Der Zuckergehalt entzieht den Wunden bzw. Bakterien das Wasser. Ohne Wasser können Bakterien nicht überleben. Aus dem Enzymen des Honigs bildet sich Wasserstoffperoxyd. Dieses Peroxyd greift also direkt die Bakterien an. Durch die Spurenelemente wird die Kommunikation zwischen den Bakterien gestört. Somit sind sie nicht in der Lage, einen Bakterienfilm zu bilden. Bei Bakterien handelt es sich um einzellige Lebewesen. Sie haben eine Jahrmillionen alte Entwicklung hinter sich und sind somit tatsächlich in der Lage, untereinander zu kommunizieren. Einzelne Bakterien lassen sich auch durch Antibiotika bekämpfen. Honig kann also nicht nur als wundheilendes Mittel eingesetzt werden, sondern bei einer schweren Infektion in Verbindung mit Antibiotika als Unterstützung dienen.

Wie viele Kalorien sind in Honig enthalten?

Ein klassischer Bienenhonig besteht zu 31% aus Glucose, 38% aus Fructose und 10% aus Mehrfachzucker. Das bedeutet, dass in 100 g Honig etwa 304 Kalorien enthalten sind. Auf ein Glas mit 250 g wären das umgerechnet 750 Kalorien und bei einem 500 g Glas das Doppelte. Die Kalorien machen den Honig nicht so problematisch, da am Tag nur wenige Gramm verzehrt werden. Viel gesundheitsschädlicher ist der Zucker. Er ist in der reinen Form immer eine große Herausforderung für den menschlichen Stoffwechsel. Natürlich freut sich der Körper über eine energiereiche Nahrung. Ein kleines Problem ist, dass er sie zuerst verarbeiten muss. Dazu ist er nur in der Lage, wenn er hierfür die Ausschüttung des Insulins enorm erhöht. Nach der kurzzeitigen Ausschüttung ist nach der Verarbeitung des Zuckers immer noch ein erhöhter Insulinwert im Blut. Er kann Heißhungerattacken auslösen. Wird der Körper durch eine ungesunde Ernährung ständig überzuckert, löst das einen gefährlichen Kreislauf aus. Das sorgt auf Dauer für Übergewicht kann sogar eine Diabetes zur Folge haben. Das ist auch bei einem regelmäßigen Verzehr im Übermaß mit Honig möglich. Wenn die süße Flüssigkeit aber zusätzlich mit Früchten die einzigen Süßigkeiten am Tag bleiben, wird für eine gesunde Ernährung gesorgt.

Pinienhonig ist heilsam und lecker

Aufgrund des angenehmen Geschmacks und der Wirkung ist Pinienhonig eine perfekte Symbiose. Pinienkerne haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen. Auch in einem Pinienhonig sind viele gesunde Inhaltsstoffe enthalten. In Verbindung mit den Wirkstoffen, eignet sich ein Pinienhonig für die Linderung der unterschiedlichsten Beschwerden, wie beispielsweise während der Erkältungszeit. In einem heißen Tee kommt der Geschmack von Pinienhonig besonders gut zur Geltung. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei einer Erkältung etwas Pinienhonig in den Tee zu rühren. Der Organismus wird dabei unterstützt, den festsitzenden Schleim zu lindern und den Hustenreiz zu bekämpfen. Zusätzlich wirkt sich Pinienhonig positiv auf die Durchblutung aus. Das Immunsystem wird durch die Inhaltsstoffe angekurbelt. Der geschwächte Körper wird durch die Inhaltsstoffe optimal unterstützt. Der Honigtau spielt bei der Entstehung des Pinienhonigs eine große Rolle. Neben unterschiedlichen Zuckerarten, verfügt der Honig über organischen Säuren, die sich sehr positiv auf den Heilungsprozess auswirken. Der Pinienhonig ist zwischen mild, würzig und süß erhältlich. Viele Köche nutzen ihn für die Zubereitung von unterschiedlichen Gerichten. Nicht immer ist der Pinienhonig nur für Desserts gut geeignet. Auch für die mediterrane Küche kann der Pinienhonig eingesetzt werden. Wird der Pinienhonig mit Ricotta vermischt, wird der Honig zur perfekten Möglichkeit, etwas Süden in die heimische Küche zu bringen. Aufgrund seines besonderen Geschmacks passt Pinienhonig sehr gut zu Gemüsegerichten. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um Zucchini oder Wirsing handelt. Bei Bedarf kann der Honig auch für die Zubereitung von Marinaden für Lammkeulen eingesetzt werden.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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