Reiskeimöl – ein gehaltvolles Naturprodukt mit vielfältiger AnwendungReiskeimöl

Schon lange ist Reiskeimöl in der asiatischen Küche beliebt. Mittlerweile findet sich das Öl auch in europäischen Haushalten. Doch nicht nur als Speiseöl kann Reiskeimöl Anwendung finden. Die Inhaltsstoffe des Reiskeimöls haben auch positive Auswirkungen auf die Haut. Daher ist Reiskeimöl die Grundlage vieler Kosmetika. Aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien dient die innere Anwendung von Reiskeimöl der Ergänzung einer gesunden Ernährung. Erfahren Sie hier mehr über die Wirkungen und Anwendungen von Reiskeimöl!

Was ist Reiskeimöl?

Die Grundlage für die Herstellung von Reiskeimöl ist die Reiskleie. Reis wird schon seit 10 000 Jahren kultiviert und bildet in vielen Ländern einen Hauptbestandteil der Ernährung. Reis gehört, wie viele andere Getreidearten, zu den Süßgräsern. Der Anbau findet in Asien und Afrika statt, wobei 95 Prozent des Ertrags aus China und Indien stammen. Vor allem Naturreis ist bekannt für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften; er ist ein Vitamin B-Lieferant und wirkt entwässernd, blutdrucksenkend und verdauungsfördernd.

Die Reiskleie entsteht als Beiprodukt der Reisverarbeitung. Werden die Schalen vom Reis entfernt und die Körner geschliffen und poliert, entsteht die Kleie, die dann zu Reiskeimöl weiter verarbeitet werden kann. Mit den Schalen geht der Großteil der Nährstoffe und Vitamine des Reises in die Kleie über. Reiskleie gilt schon lange als ‚Superfood‘ und ist in vielen Biomärkten erhältlich. Wird die Kleie zu Reiskeimöl weiterverarbeitet, gehen die Nährstoffe auch in das Öl über.

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Die Herstellung von Reiskeimöl

Wieviel Reiskeimöl aus der Kleie gewonnen werden kann, hängt von der Sorte des Reises ab, aus der sie hergestellt wurde. Üblicherweise liegt der Ertrag zwischen 16 und 32 Prozent Reiskeimöl. Die Gewinnung des Öls erfolgt durch Pressen der Kleie oder durch Lösungsmittelextraktion. Hierbei werden Hexan, Alkohol oder Kohlendioxid verwendet, um die Öle aus den Festbestandteilen zu extrahieren. Eine Erhitzung des Reiskeimöls auf 130–140 °C ist meist nötig, um Enzyme zu inaktivieren, die sonst wichtige Inhaltsstoffe zerstören könnten. Danach kann die chemische Raffination des Reiskeimöls erfolgen. Hierbei werden Emulgatoren, Trübstoffe, Geschmacks- und Geruchsstoffe sowie Pestizide oder Insektizide entfernt.

Die Raffination von Reiskeimöl hat Vor- und Nachteile. Einerseits wird es hitzebeständiger und haltbarer gemacht; raffiniertes Reiskeimöl ist bis zu zwölf Monate lagerbar. Andererseits verliert das Reiskeimöl durch die Raffination viele wertvolle Nährstoffe. Nativ gepresstes Reiskeimöl besitzt einen starken Geruch und eine gelblich-braune Farbe, während das raffinierte Reiskeimöl völlig geruchlos und hellgelb ist.

Die Inhaltsstoffe des Reiskeimöls

Da die Herstellung von Reiskeimöl noch nicht standardisiert ist, variieren die fertigen Produkte in der Qualität und dem Gehalt der Inhaltsstoffe. Raffiniertes Reiskeimöl zum Beispiel, enthält nur noch 1 Prozent an Gamma-Oryzanol, nur noch zwei Drittel der Tocopherole und kaum mehrfach ungesättigte Fettsäuren, da diese Angriffsstellen für eine Oxidation bieten, was das Öl ranzig machen würde.

Die folgende Auflistung gibt eine Übersicht über die wichtigsten Inhaltsstoffe des Reiskeimöls:

  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Gamma-Oryzanol
  • Phytosterole
  • Tocopherole
  • Tocotrienole
  • Lecithine
  • Calcium
  • Kalium
  • Eisen
  • Magnesium

Das besondere an Reiskeimöl ist der hohe Gehalt an Antioxidantien. Tocopherole, Tocotrienole (Vitamin E) und Lecithine stabilisieren und schützen die Körperzellen vor dem Angriff freier Radikale. Gamma-Oryzanol absorbiert schädigende UVA- und UVB-Strahlung. Doch auch die Fettsäuren tragen zum Schutz der Zellmembranen bei. Ölsäure verleiht Elastizität. Aufgebracht auf die Haut, kann sie tief in die Hautschichten eindringen und so die Aufnahmefähigkeit für andere Stoffe steigern. Linolsäure erhöht die Widerstandskraft der Zellen und wirkt entzündungshemmend. Palmitinsäure schützt vor Wasserverlust. Gerade dadurch ist Reiskeimöl interessant für die Kosmetikindustrie und dient als Grundlage für die Herstellung von Cremes oder Seifen.

Die in Reiskeimöl enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente unterstützen das Immunsystem und die Stoffwechselaktivität des Körpers. Mit Reiskeimöl kann einem Mangel an Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium vorgebeugt werden. Calcium dient der Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen und unterstützt die Funktion von Muskel- und Nervenzellen. Ein ausgeglichener Kaliumspiegel im Blut ist wichtig für eine normale Herztätigkeit. Zudem unterstützt Kalium die Muskulatur und kann Krämpfen vorbeugen. Bei einer gesunden Entwicklung von Haaren, Haut und Nägeln helfen Eisen und Magnesium. Eisen ist zudem essenziell für die Blutbildung.

Reiskeimöl ist natriumarm, cholesterinfrei und enthält keinen Zucker.

Die im Reiskeimöl enthaltenen Phytosterole haben nicht nur eine beruhigende Wirkung auf die Haut und helfen bei deren Regeneration, sie können auch den Muskelaufbau fördern. Reiskeimöl ist eine häufig verwendete Nahrungsergänzung für Pferde und Hunde, die in Trainings- oder Rehabilitationsphasen unterstützt werden sollen.

Reiskeimöl: die Anwendungen

Wie schon angedeutet, findet Reiskeimöl in vielen Gebieten Anwendung. Bei Tieren, vor allem bei Pferden und Hunden, hat es sich als Nahrungsergänzungsmittel und als gut verträgliche Therapie zum Muskelaufbau bewährt. Bei Pferden führt die Gabe von Reiskeimöl zu einer deutlicheren Muskelausbildung an Rumpf, Hals und Widerrist. Allerdings sollte es nur in Trainingszeiten eingesetzt werden, da es bei Pferden der Dopingkontrolle unterliegt.

Als Speiseöl ist das Reiskeimöl in der asiatischen Küche beliebt. Hier wird es für rohe und gekochte Nahrung eingesetzt, um den Speisen eine markante Note zu verleihen. In europäischen Ländern ist das raffinierte, hellgelbe, geruchs- und geschmackslose Reiskeimöl als Speiseöl erhältlich. Da es sehr hoch erhitzt werden kann, ist es zum Frittieren geeignet. Zudem kann es zum Braten von Fleisch und Gemüse verwendet werden.

Für die Herstellung von Kosmetika wird ebenfalls das raffinierte Öl verwendet. Reiskeimöl wird hauptsächlich zur Behandlung von trockener und spröder Haut eingesetzt und ist in vielen Bodycremes, Gesichtsmasken oder Sonnenschutzmitteln enthalten. Es spendet der Haut Feuchtigkeit, trägt zur Glättung und Regeneration bei und verleiht Widerstandskraft gegen äußere Einflüsse. Eine Linderung von Neurodermitis ist durch die entzündungshemmende und juckreizstillende Wirkung des Reiskeimöls möglich. Ein zweimal tägliches, dünnes Auftragen des Öls hemmt die Entzündung.

Der Gehalt von Reiskeimöl in Naturseifen kann 35 bis 100 Prozent betragen. Je höher der Gehalt an Reiskeimöl, desto cremiger und weniger schaumig ist die Seife. Das Reiskeimöl kann in den Seifen mit anderen Pflanzenölen oder Pflegeölen kombiniert werden. Die Reiskeimöl-Seifen sind sehr gut für trockene und sensible Haut geeignet.

Seit die positiven Eigenschaften des Reiskeimöls bekannt geworden sind, rückt es mehr und mehr, auch als Nahrungsergänzung für den Mensch, in den Fokus des Interesses. Reiskeimöl-Kapseln sind mittlerweile in Apotheken erhältlich. Auch die Medizin konzentriert sich auf die Wirkungen des Reiskeimöls. Durch die entwässernden und blutdrucksenkenden Eigenschaften kann das Schlaganfall-Risiko gesenkt werden. Als prophylaktische Maßnahme gegen Krebs und Alzheimer kann es, aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien, interessant sein.

Im Folgenden findet sich eine Übersicht der Anwendungsgebiete des Reiskeimöls:

Nahrungsergänzung:

  • bei Tieren zur Unterstützung des Muskelaufbaus im Training
  • als Speiseöl für den Mensch zur Unterstützung der Stoffwechselaktivität und des Immunsystems

Kosmetika:

  • Naturseifen
  • Anti-Aging-Cremes und Gesichtsmasken
  • Körpermilch und Handcremes
  • Sonnenschutzcremes

Medizinischer Nutzen:

  • Linderung von Neurodermitis
  • natürlicher Blutdruck- und Cholesterinsenker
  • Schutz vor oxidativen Zellschäden

Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von Reiskeimöl sind selten. Bei einer täglichen Einnahme von mehr als 600 Gramm kann es in Einzelfällen zu Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen kommen.

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Reiskeimöl ist erhältlich in Apotheken, Biomärkten oder auch online. Wenn Sie vorhaben, Reiskeimöl zu kaufen, sollten Sie immer darauf achten, wie es hergestellt wurde und ob es sich um ein Bioprodukt handelt. Soll das Reiskeimöl als Speiseöl Verwendung finden und, zum Beispiel, zum Frittieren benutzt werden, so ist das raffinierte Reiskeimöl, mit seinem hohen Siedepunkt und der außerordentlichen Hitzestabilität, bestens geeignet. Möchten Sie ein Reiskeimöl mit einem besonders hohen Gehalt an Inhaltsstoffen wie Antioxidantien, Fettsäuren und Mineralstoffen kaufen, kann ein kalt gepresstes Reiskeimöl die bessere Wahl darstellen.

Reiskeimöl enthält 22 Prozent ungesättigte Fettsäuren, 43 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren und 35 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das ist ein ausgewogener Gehalt an Fettsäuren, der den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahekommt. Die Kosten für Reiskeimöl halten sich in Grenzen. Reiskeimöl ist nach wie vor ein recht günstiges Öl, das sein volles Produktpotential noch nicht erreicht hat. Die günstigen Herstellungskosten werden dazu führen, dass es in Zukunft häufiger auf dem Markt zu finden ist und, ähnlich wie Sojaöl oder Rapsöl, eine noch breitere Anwendung findet.

Kontroversen zu Reiskeimöl

Obwohl das Verhältnis von gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren in Reiskeimöl nahezu optimal ist, besteht der Einwand, dass das Verhältnis von Omega 6- zu Omega 3-Fettsäuren nicht ausgewogen genug ist, um zu einer gesunden Ernährung beitragen zu können. Omega 6- und Omega 3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und sind essenziell. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Für den Körper optimal wäre ein Gehalt von Omega 6- zu Omega 3-Fettsäuren von 1 : 1. In Reiskeimöl überwiegt jedoch der Omega 6-Anteil. Durch die ‚westliche Ernährungsweise‘ heutzutage werden ohnehin schon große Mengen an Omega 6-Fettsäuren aufgenommen und das Verhältnis von 1 : 1 hat sich auf etwa 20 : 1 zugunsten der Omega 6-Fettsäuren verschoben. Omega 6- und Omega 3-Fettsäuren konkurrieren im Körper um ein Stoffwechselenzym. Werden zu viele Omega 6-Fettsäuren umgesetzt, entstehen entzündungsfördernde Signalmoleküle. Der Körper befindet sich in einem chronischen Entzündungszustand. Wird Reiskeimöl verwendet, sollte daher auf eine zusätzliche Aufnahme Omega 3-Fettsäure-haltiger Lebensmittel geachtet werden.

Als weiterer Punkt gegen die Verwendung von Reiskeimöl wird gerne die Belastung des Reises mit Arsen genannt. Anorganisches Arsen ist toxisch für den Körper und kann sich unter anderem in Haarausfall, Blutarmut oder Leberfunktionsstörungen äußern. Eine akute Arsenvergiftung mit Reiskeimöl ist jedoch kaum möglich. Eine tödliche Arsendosis liegt bei etwa 100 bis 150 Milligramm. Der Arsengehalt von stark belastetem Reis liegt etwa bei 0,2 Milligramm pro Kilogramm. Es müssten also große Mengen zu sich genommen werden, um die Schadensgrenze zu erreichen. Allerdings kann auch eine dauerhafte Exposition mit kleinen Mengen schädlich sein, da sich Arsen im Körper anreichern und zu einer chronischen Vergiftung führen kann. Arsen gelangt durch belastetes Grundwasser in den Reis und findet sich hauptsächlich in den Wurzeln. Um die Problematik zu umgehen, sollte grundsätzlich auf Bio-Reiskeimöl Wert gelegt werden oder auf Reiskeimöl-Produkte, die von Reis stammen, der in der Regenzeit angebaut wurde.

Studien zur reishaltigen Ernährung

Einige Universitäten haben die Auswirkungen einer Ernährung mit Reis oder Reiskleie untersucht. Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass, in der Folge einer Ernährung mit weißem Reis, die Trigycerid-Werte im Blut ansteigen, während sie bei einer Ernährung mit Vollkornreis sinken. Ebenso konnte gezeigt werden, dass eine vollkornreishaltige Ernährung schon nach acht Wochen den Cholesterinspiegel senkt. Auch Reiskeimöl verfügt über diese Eigenschaft, da es aus den Schalen des Reises gewonnen wird, die als Kleie bei der normalen Reisverarbeitung anfallen. Beim Naturreis werden diese Schalen nicht entfernt. Oryzanol, Tocotrienole und Phytosterole sollen hauptsächlich für die cholesterinsenkenden Eigenschaften verantwortlich sein. Für Tocotrienol konnte gezeigt werden, dass es die HMG-CoA-Reduktase hemmt – ein Enzym, das bei der Cholesterin-Biosynthese eine Rolle spielt.

Eine Studie aus Malaysia hat gezeigt, dass Reis, durch den hohen Gehalt an Antioxidantien, der Entstehung von Tumorerkrankungen entgegenwirken kann. Die Forschung konzentriert sich hier auf die Tocotrienole, die, mit den Tocopherolen, als Vitamin E zusammengefasst werden. Tocotrienole sollen die Angiogenese (Gefäßneubildung) verhindern und zur Apoptose (Zelltod) von Tumorzellen führen.

Es ist bekannt, dass eine fettreiche, faserarme und stark gesalzene Kost Darmkrebs auslösen kann. Die Colorado State University hat den Nutzen von Reiskleie evaluiert, dem entgegenzuwirken. Reiskleie – fettfrei, faserreich und natriumarm – stabilisiert die Darmflora und kann so helfen Darmkrebserkrankungen vorzubeugen.

Fazit

Reiskeimöl, in Asien schon lange zur Gesunderhaltung des Körpers und als Schönheitsmittel angewandt, findet auch in Europa immer stärkeres Interesse. Viele gesunde Inhaltsstoffe sind in der Reiskleie enthalten, die bei der Verarbeitung in das Reiskeimöl übergehen. Als Nahrungsergänzungsmittel kommt das Reiskeimöl bei Tieren regelmäßig zur Anwendung. In Hautpflegemitteln stärkt Reiskeimöl die Widerstandskraft der Zellen und beugt der Hautalterung vor. Inwieweit Reiskeimöl im medizinischen Bereich Nutzen verspricht, werden weitere Studien zeigen und bleibt abzuwarten. Eine cholesterinsenkende Wirkung von Reiskeimöl ist nachgewiesen worden. Zudem darf davon ausgegangen werden, dass das Reiskeimöl, aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien, zum Zellschutz beiträgt. Zellgesundheit ist wichtig, denn Zellschäden können zu Entzündungsreaktionen führen, die chronisch werden und Tumorerkrankungen begünstigen können. Stabile Zellen und Zellmembranen sind zudem weniger anfällig gegenüber Krankheitserregern. Reiskeimöl hilft – innerlich und äußerlich angewendet – die Zellgesundheit zu bewahren.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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