Moringa gilt als einer der vielseitigsten natürlichen Pflanzenstoffe, die Sie weltweit finden können. Die über 90 darin enthaltenen, schützenden Verbindungen – darunter zahlreiche lebenswichtige Vitalstoffe und Antioxidantien – gelten als absolut einzigartig in ihrer Zusammensetzung. Moringa und Moringaöl wirken beispielsweise nicht nur stark entzündungshemmend, sondern auch entgiftend, stimmungsaufhellend und hautregulierend. Mit Moringaöl können Sie im Grunde also nichts falsch machen. Moringa aus welchen Moringaöl entsteht

Herkunft und Gewinnung von Moringa und Moringaöl

Schon seit über 4000 Jahren ist die positive Wirkung von Moringa, vorwiegend vorkommend in tropischen und subtropischen, heißen Gebieten, bei deren Bewohner/-innen bekannt. Vor allem ist Moringa jedoch in Teilen Indiens und Afrikas, sowie dem Himalaya-Gebirge heimisch. Die Bezeichnung Moringa ist eigentlich eine Abkürzung für Moringa oleifera, auch als Wunderbaum oder Baum der Unsterblichkeit bekannt. Hierbei handelt es sich in der Regel jedoch eher um kleinere Sträucher oder Bäumchen. Wundersam sind an diesem Gewächs daher vor allem seine vielseitige Einsetzbarkeit und großartige Heilwirkung. Über 90 schützende Verbindung sind in der Pflanze enthalten. Sie gilt zudem unter anderem als entzündungshemmend und wird vor allem in ärmeren Gegenden genutzt, um Folgen von Unterernährung zu reduzieren. Als Heilmittel wird Moringa in der ayurvedischen Medizin daher bereits genutzt, um verschiedenste Leiden zu lindern. Es ist zudem eines der reichhaltigsten Superfoods und gilt sogar als Lebens- beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel mit dem höchsten und dichtesten Gehalt an natürlichen Nährstoffen, die sich zudem in einem idealen Zusammenspiel befinden. Da das Wissen um den Nutzen von Moringa bei einigen Teilen der Bevölkerung aber in Vergessenheit geraten zu sein scheint, wird aktuell beispielsweise in Afrika wieder vermehrt Aufklärungsarbeit geleistet.
Erhältlich ist Moringa in Europa in Form von Pulver, welches üblicherweise aus den Blättern gemahlen wird, als Samen oder als Moringaöl, welches aus Samen gewonnen wird. Frische Blätter sind demgegenüber in der Regel nicht erhältlich.

Inhaltsstoffe von Moringa und Moringaöl

Moringa in seiner ursprünglichen Pflanzenform enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, die letztlich auch dem Moringöl eigen sind. Es kann beispielsweise vielen Krankheiten und Mangelerscheinungen vorbeugen, welche in unserer westlichen Welt (leider) häufig schon als alltäglich angesehen werden, und gilt dabei als eine der vitaminreichsten Pflanzen. Darüber hinaus weisen Moringa und Moringöl eine hohe Konzentration an Antioxidantien (46%) auf, welche für die allgemeine Gesundheit von größter Bedeutung sind. Auch verschiedene Omega-Fettsäuren (Omega-9, Omega-6 und Omega 3) in hoher Konzentration sind in Moringa und Moringaöl enthalten. Diese gelten nicht nur als essenziell für den menschlichen Körper, sie müssen außerdem mangels fehlender Eigenproduzierbarkeit durch die Nahrung aufgenommen werden. Weil es eine hohe Konzentration an Behensäure aufweist, welche wiederum zu den gesättigten höheren Fettsäuren gehört, wird Moringaöl zudem auch als Benöl oder Behenöl bezeichnet.
Es enthält darüber hinaus eine hohe Konzentration an Ballaststoffen (30%), zahlreichen Mineralien sowie Spurenelementen und weist die höchste Chlorophyll-Konzentration von allen bisher untersuchten Pflanzenarten auf. Des Weiteren besteht es aus etwa 26 entzündungshemmenden Substanzen.

Moringa und Moringaöl eignen sich damit in vielseitiger Weise für beispielsweise eine ausgewogene Ernährung, zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen, gegen Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit und besonders als Nährstoffquelle in Jahreszeiten, die weniger Vitamine in Form von Obst und Gemüse zur Mineralstoffaufnahme bereitstellen.

Zu der einzigartigen Kombination aus krankheitsvorbeugenden Vitalstoffen der Moringapflanze gehören:

  • Zeatin
  • Quercetin
  • Beta-Sitosterol
  • Caffeoylchinasäure
  • Kaempferol

All diese Stoffe gelten nachgewiesenermaßen als Entzündungshemmer. Zahlreiche Studien konnten zudem bereits belegen, dass die seltene Verbindung dieser Nährstoffe stimulierend auf den Kreislauf wirkt und das Herz schützen kann, sowie blutdrucksenkende, krampflösende und antidiabetische Wirkungen besitzt.
Moringa enthält darüber hinaus:

  • doppelt so viel Eiweiß wie Joghurt
  • vierfache so viel Vitamin A wie Karotten
  • dreimal mehr Kalium als Bananen
  • vier Mal mehr Calcium als Kuhmilch
  • sieben Mal mehr Vitamin C als Orangen

Neben den außerordentlich wertvollen Pflanzenblättern ist aber auch das Moringaöl, welches wie bereits erwähnt aus den Moringa-Samen gewonnen wird, sehr wirksam. Moringaöl war bereits im alten Ägypten bekannt. Es wurde vorrangig aus Asien importiert und zum Kochen, für Balsamierungen, zu medizinischen Zwecken aber auch für Parfüms verwendet. Vor allem auch durch seine lange Haltbarkeit wurde es dieser Zeit bereits zu einem beliebten Mittel für verschiedene Anwendungsbereiche. Moringaöl ist in seiner Zusammensetzung aber auch dem menschlichen Hautfett sehr ähnlich und kann daher von der Haut sehr gut aufgenommen werden. Eine äußerliche Anwendung von Moringaöl ist also absolut empfehlenswert, auch, weil es den Säureschutzmantel der Haut kräftigt und ihn bei trockener Haut und/ oder Verletzungen wiederherstellen kann. Moringaöl enthält 46 Antioxidantien. Dazu gehören zum Beispiel Vitamin C, E, A, und K, Magnesium, Zink, Selen und Proteine. Diese sind beispielsweise in der Lage, gefährliche freie Radikale zu neutralisieren und dadurch beispielsweise die Hautalterung zu bremsen. Moringaöl besitzt darüber hinaus einen hohen Anteil an Fettsäuren, etwa Omega-3 und Omega-6 sowie über 70% Omega-9-Fettsäuren. Dadurch kann es sich in einem Vergleich mit Olivenöl absolut sehen lassen.

Aus den folgenden Inhaltsstoffen setzt sich Moringaöl in der Regel zusammen:

  • Alpha-Linolensäure 0,1 %
  • Arachinsäure/Eicosansäure 5,9 %
  • Behensäure 7 %
  • Lignocerinsäure 1 %
  • Linolsäure 0,6 %
  • Myristinsäure 0,1 %
  • Palmitinsäure 6 %
  • Palmitoleinsäure 1 %
  • Stearinsäure 5 %
  • Ölsäure 73 %

Hochwertiges Moringaöl wird üblicherweise wie auch viele andere Gesundheitsfördernde Öle durch Kaltpressung und aus den Samen der Moringapflanze gewonnen. Nur durch dieses schonende Verfahren können schließlich auch all die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und eine besondere Reinheit garantiert werden. Moringaöl ist nahezu komplett geruchsneutral, hat eine zart-gelbliche Farbe und besticht durch einen fein-nussigen Geschmack. Im Vergleich zu anderen Ölen ist es zudem sehr lange – mindestens fünf Jahre – haltbar. Deshalb wird Moringaöl auch als eines der stabilsten und zuverlässigsten Pflanzenöle eingestuft, welches zudem völlig ohne Konservierungsstoffe auskommt.

Anwendung und Wirkung: Moringaöl und seine besonderen Eigenschaften

Moringaöl zeichnet sich neben vielen anderen positiven Eigenschaft vor allem auch durch seinen hohen Siedepunkt aus, der erst bei 220 °C liegt. Es kann also ebenso gut zum Braten, Kochen und Backen genutzt werden. Dagegen kann es bei Zimmertemperatur (ca. 20 °C) leicht zu flocken beginnen, davon wird die Qualität jedoch für gewöhnlich nicht beeinträchtigt. Für kosmetische Zwecke empfiehlt es sich aus diesem Grund jedoch, bei der Anwendung von Moringaöl auf die Nutzung von Zerstäubern zu verzichten.

Moringaöl als Teil des täglichen Speiseplans

Als Lebensmittel eignet sich Moringaöl hervorragend für Dressings, Pestos, Marinaden sowie kalte Soßen und Dips. Auch bietet es sich als gesunde Zugabe in Smoothies und/ oder Shakes an, dabei reicht meist ein Spritzer bis Teelöffel des Öls völlig aus. Moringaöl kann hier auch bei der Bindung der einzelnen Komponenten helfen und ermöglicht Speisen und Getränken damit einen runden Geschmack. Als Nahrungsergänzung leistet Moringaöl durch seine Nährstoffe und deren ideales Zusammenspiel letztlich einen bedeutenden Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Es hilft so auch, Krankheiten vorzubeugen, hält fit und steigert beziehungsweise erhält die Leistungsfähigkeit.

Moringaöl als Teil kosmetischer Behandlungen

Die positive Wirkung des Moringaöl s ist in der Kosmetikindustrie längst bekannt. Es neutralisiert besonders gut Gerüche, ist jedoch selbst verhältnismäßig geruchsneutral. Auch deshalb wird es gern zur Herstellung von Körperpflegeprodukten wie beispielsweise Seifen, Duschgels, Parfüms, Massageölen und Deodorants genutzt. Grundlegend ist Moringaöl jedoch ebenso ideal in seiner puren Form anzuwenden und so als Pflegemittel auch am natürlichsten. Für die Haut stellt es beispielsweise gerade bei äußerlicher Anwendung wichtige Nährstoffe zur Verfügung und verhindert dadurch eine frühzeitige Faltenbildung. Darüber hinaus tragen die 46 enthaltenen Antioxidantien zu einer allgemein straffen, gesunden und seidigen Haut bei, indem sie Regenerationsprozesse sowie die Zellreparatur stimulieren. Moringaöl wirkt äußerlich angewendet außerdem:

  • Regulierend auf trockene (vor allem aufgrund der enthaltenen Omega-Fettsäuren) und allgemein empfindliche Haut
  • Feuchtigkeitsspendend und -bindend auf die Haut für mehr Elastizität
  • Neutralisierend auf unangenehme Körpergerüche;
  • Entzündungshemmend sowie antibakteriell und damit auch Hautkrankheiten vorbeugend und Heilungsprozesse unterstützend
  • Entgiftend und reinigend, sodass Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser wirksam bekämpft werden

Das im Moringaöl enthaltene Vitamin A hilft der Haut zudem, Kollagenfasern zu bilden. Ein sehr wohltuender und angenehmer Anwendungsbereich sind jedoch auch Massagen beziehungsweise die Nutzung des Moringaöl s als Massageöl. Dabei wird es zudem hervorragend in die Haut einmassiert und kann so noch besser seine Wirkungen entfalten

Moringaöl im Einsatz für Hautverletzungen und – Pflege

Das meist (vor allem bei höheren Temperaturen im Sommer) dünnflüssige Moringaöl ist für die gesamte Hautpflege geeignet, egal ob für Gesicht, Dekolleté oder Hals. Es kann hier zudem dank seiner Ergiebigkeit sparsam verwendet werden und lässt sich sehr gut einmassieren.
Moringaöl unterstützt aber auch den Heilungsprozess bei kleineren Wunden, Rissen oder Schrammen sowie Hautausschlägen, leichten Entzündungen und ausgetrockneten, juckenden Hautstellen. Auch soll Moringaöl bei Sonnenbränden helfen und sogar in der Lage sein, Schmerzen zu lindern. Es kann darüber hinaus aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung erfolgreich gegen Ekzeme und Schuppenflechte eingesetzt werden. Durch seine gute Gleitfähigkeit eignet sich Moringaöl sogar als natürliches Gleitmittel.

Moringaöl als Haarpflegemittel

Moringaöl kann im Bereich der Haarpflege bereits auf eine lange Tradition zurückblicken. Auch hierbei hat sich vor allem die enthaltene Behensäure als echter Feuchtigkeitsspender bewährt. Sie sorgt schließlich für elastisches und glänzendes Haar. Für trockenes Haar und Spliss kann eine regelmäßige Haarkur mit Moringaöl dementsprechend wahre Wunder wirken.
Dazu wird das Moringaöl einfach in das noch feuchte Haar sowie die Kopfhaut einmassiert. Nach einigen Minuten Einwirkzeit kann dann die übliche Haarwäsche erfolgen. Doch Moringaöl macht das Haar nicht nur geschmeidig, es wirkt auch reinigend, neutralisiert unangenehme Gerüche und entfernt Hautschuppen. Vor allem im Winter, aber auch bei den hohen Temperaturen im Sommer, kann Moringaöl strapaziertem Haar eine echte Hilfe sein. Je nach Belieben kann dem Moringaöl hierbei auch der eigene Lieblingsduft in Form einiger Tropfen zugegeben werden.

Moringaöl für die Gesundheit – Wesentliche Eigenschaften und Studien

Moringaöl kann bei allgemeinen Gelenkproblemen, Gicht, Rheuma, Arthrose und/ oder Arthritis eingesetzt werden, um entsprechenden Beschwerden zu lindern. Zudem wird es auch zur Vorbeugung gegen Fußpilz eingesetzt. Wichtig ist hierbei stets, das Morongaöl sorgfältig einzumassieren.
Bereits in über 1.300 Studien, Berichten und Artikeln haben sich Menschen bereits mit dem Thema Moringa beziehungsweise Moringaöl auseinandergesetzt. Forschungsergebnisse konnten außerdem zeigen, dass nahezu jeder Pflanzenteil in irgendeiner Weise weiterverwendet werden kann, egal ob für starke antioxidative Tees oder um das begehrte Moringaöl herzustellen.

Weltweit wird Moringa in verschiedener Form deshalb mittlerweile für die Behandlung zahlreicher Krankheiten eingesetzt, dazu gehören:

  • Krebs
  • Herzprobleme und/ oder Bluthochdruck
  • Epilepsie
  • Diabetes
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Anämie
  • Arthritis und andere Gelenkschmerzen, wie Rheuma
  • Allergien und Asthma
  • Verstopfung, Bauchschmerzen und Durchfall
  • Magen- und/ oder Darmgeschwüre sowie -Krämpfe
  • chronische Kopfschmerzen
  • Flüssigkeitsretention
  • Nierensteine
  • niedriger Sexualtrieb
  • bakterielle, virale, fungale und/ oder parasitäre Infektionen
  • entzündungsbedingte Erkrankungen

Studien konnten darüber hinaus folgende wesentliche Eigenschaften hervorbringen: Moringa beziehungsweise Moringaöl

  • enthält zahlreiche Antioxidantien
  • verbessert die Verdauung
  • nährt und schützt die Haut
  • schützt das Gehirn und wirkt stimungsaufhellend
  • verlangsamt den Alterungsprozess und gleicht Hormone beziehungsweise Hormonschwankungen aus

Im Jahr 2014 wurde im Rahmen einer Studie getestet, welche Auswirkungen Moringa- und Amaranthblätter auf oxidativen Stress sowie Entzündungen bei Frauen in ihrer Menopause haben. Dabei sollte in erster Linie untersucht werden, ob und inwieweit diese Superfoods helfen können, die infolge des Hormonmangels beschleunigte Alterung auf natürliche, pflanzliche Weise beziehungsweise durch Antioxidantien zu bremsen.
Neunzig Frauen im Alter von 45 bis 60 Jahren wurden entsprechend ausgewählt und erhielten in drei Gruppen unterschiedliche Konzentrationen von Amaranth und Moringa. Anschließend wurde das Blut der Teilnehmerinnen auf seinen Vitamin-C-Gehalt, Hämoglobin- und Nüchternblutzuckerspiegel, sowie die Stoffe Malondialdehyd, Superoxid-Dismutase und Glutathion-Peroxidase geprüft. Die Ergebnisse konnten schließlich zeigen, dass die Einnahme von Moringa (und Amaranth) zu einem signifikanten Rückgang der Marker für oxidativen Stress sowie zu einem Anstieg des antioxidativen Status führt. Zudem zeigten sich ein positiver Anstieg des Hämoglobinspiegels und eine Senkung der Blutzuckerwerte. Moringa ist demnach durchaus in der Lage, Komplikationen im Rahmen von Alterungsprozessen sowie natürlichen Veränderungen im hormonellen Bereich vorzubeugen. Es hat zudem laut einiger Studien positive Wirkungen auf die Libido und besitzt dabei gleichzeitig das Potenzial, wie ein natürliches Verhütungsmittel zu wirken. Einige Studien zeigten zudem eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem während Schwangerschaften sowie auf die Muttermilchproduktion.

  • Senkt zu hohen Blutzucker:

Die in Moringa enthaltene Chlorogensäure kann nachweislich dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu harmonisieren und den Zellen die Freisetzung und/ oder Aufnahme oder von Glukose ermöglichen. Im Rahmen einer Studie wurde entsprechend herausgefunden, dass Moringa bei an Diabetes leidenden Patient/-innen positive Auswirkungen auf den Insulinspiegel sowie die Blutzuckerkontrolle hat. Dazu wurden drei verschiedene Pflanzen (Moringa, Bittermelone und Curry) direkt nach Mahlzeiten (mit unterschiedlichen Zuckermengen) verabreicht. Im Ergebnis wurde schließlich eine signifikant geringere Insulinausschüttung bei Zugabe dieser drei Pflanzen zu den Mahlzeiten deutlich, wobei sie jeweils ähnliche Wirkungen erzielen konnten.

Hinweise und Tipps für den Kauf von Moringaöl

Vor allem im Internet wird Moringaöl von zahlreichen Händlern angeboten, die zudem mit scheinbar unschlagbar günstigen Preisen werben. Doch solche Aspekte sollten keinesfalls Hauptkriterien für die Auswahl von beziehungsweise Entscheidung für Moringaöl sein. Am wichtigsten ist hier schließlich auf ein kaltgepresstes Produkt zu achten. Nur infolge eines derart schonenden Gewinnungsverfahrens können alle wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben. Auch sollten Sie darauf achten, dass das Moringaöl keine weiteren Zusatzstoffe enthält, bestens eignet sich deshalb auch stets eines in Bio-Qualität. Eine Biozertifizierung sichert zudem aber auch ab, dass Hersteller bestimmten Richtlinien folgen. Zudem ist es immer ratsam, nur Produkte zu wählen, die eine entsprechende Transparenz hinsichtlich des Herkunftslandes, der genauen Bezugsquelle und/ oder des Anbaugebiets für ihr Moringaöl gewährleisten. Als weiteres Qualitätsmerkmal gilt außerdem die Konsistenz des Moringaöl s bei verschiedenen Temperaturen. Ab etwa 18 °C Lagertemperatur wird es flüssiger. Liegen die Temperaturen darunter bleibt es eher fest.

Fazit: Moringaöl – ein echtes Wundermittel (?)

Moringaöl lässt sich durchaus (und zum Teil nachweislich) hilfreich zur Linderung oder Vorbeugung zahlreicher verschiedener Leiden und Erkrankungen einsetzen. Einzigartig ist dabei vor allem seine Kombination aus vielfältigen essenziellen Nährstoffen, wodurch Moringaöl ebenso eine hohe Bioverfügbarkeit erreicht. Moringaöl hält den menschlichen Körper darüber hinaus gewissermaßen von Kopf bis Fuß fit und bietet zahlreiche Möglichkeiten der inneren und äußerlichen Anwendung. Es versorgt den gesamten Organismus dabei nicht nur mit bedeutenden, lebenswichtigen Vitalstoffen, Antioxidantien und Fettsäuren sondern vermag ebenso die heimische Küche als Helfer für zahlreiche Gerichte zu bereichern. Als sehr praktisch erweist sich zudem die lange Haltbarkeit von Moringaöl. Allerdings sollte diese in Hinblick auf die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten wohl kaum überschritten werden können. Moringaöl vermag letztlich wohl keine (mystischen) Wunder zu vollbringen, bietet sich als vielseitiges Heil- und Pflegemittel, aber auch Küchenhelfer und “Nährstoffbombe”, jedoch für den Gebrauch in nahezu jedem Haushalt absolut an.

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