Das Fenchelöl, wohl aber mehr noch der Fenchel selbst, können bereits auf eine lange Heiltradition zurückblicken und sich als hilfreich gegen zahlreiche Leiden und Erkrankungen erweisen. Während der Fenchel meist jedoch klassischerweise als Bonbon oder Tee daherkommt, lässt sich das Fenchelöl noch wesentlich vielseitiger nutzen und kann beispielsweise sowohl bei körperlichen als auch seelischen Beschwerden zu einer Steigerung des Wohlbefindens beitragen.Fenchelöl

Ursprung, Herkunft und Botanik des Fenchels

Der Fenchel, botanisch auch als „Foeniculum vulgare“ bezeichnet, gilt als eine der bedeutendsten Heil- und Gewürzpflanzen. Seine positiven Effekte auf den Menschen sind dabei bereits seit langer Zeit bekannt. Schon von den Ägyptern, Römern und den alten Griechen wurde er schließlich zur Heilung verwendet und im Mittelalter darüber hinaus zum Schutz vor bösen Geistern und Hexen eingesetzt. Im Deutschen Raum kam der Fenchel dagegen etwa im 9. Jahrhundert an und wurde seither stets gern für Heilungszwecke verwendet. Zudem wurde der Fenchel auch damals schon als Mittel gegen besondere „Frauenleiden“ bekannt und hierfür natürlich ebenso wirksam verwendet. Ursprünglich stammt er aber aus dem Mittelmeerraum, wo er aufgrund der eher trockenen Böden zunächst vor allem in den steinigeren Gefilden zu finden war. Heute hat sich der Fenchel über nahezu alle gemäßigten Klimagebiete verbreitet, wird in Europa mittlerweile fast überall kultiviert und dabei auch ganz gezielt beziehungsweise bewusst angebaut. Wilder Fenchel kommt dagegen meist noch in Küstengebieten am Mittelmeer vor.

Als ein Staudengewächs kann der Fenchel bis zu 2 Metern groß werden. Sein Aussehen besticht dabei durch die Vielzahl kleiner, gelber Blüten, welche sich in einigen sogenannten Dolden sammeln. Entsprechend wird der Fenchel der Familie der Doldenblütler zugeordnet. Seine Blüten sind über ihre Farbe hinaus aber auch für ihren besonderen, süß-würzigen Geruch bekannt, welcher unter anderem eine hohe Anziehungskraft auf Insekten hat.
Der Geschmack des Fenchels lässt sichals süßlich und eher mild beschreiben. Auch deshalb wird Fenchel gern als Heilmittel bei Kindern, etwa gegen Bauchkrämpfe oder Magenprobleme, eingesetzt.

Zu den verschiedenen Arten des Fenchels gehören zum Beispiel:

  • Bitterfenchel
  • Süßfenchel
  • Gemüsefenchel

Zur Gewinnung des Fenchelöls

Das Fenchelöl wird in der Regel mittels Wasserdampfdestillation aus den Fenchelsamen beziehungsweise -Früchten des Bitterfenchels gewonnen. Der Wasserdampf dient hier der Lösung des ätherischen Öls aus den Fenchelsamen. Dabei wird das destillierte Wasser aufgefangen. Das Fenchelöl trennt sich schließlich von den Wassermolekülen und setzt sich oben ab.

Inhaltsstoffe des Fenchelöls

Fenchelöl enthält zu etwa 70 Prozent Anethol sowie 15 Prozent Fenchon. Darüber hinaus besticht es durch den Gehalt wertvoller Antioxidantien wie etwa Estragol oder auch Vitamin C.

Zudem besticht Fenchelöl durch folgende bedeutende Inhaltsstoffe:

  • Phellandren
  • Termine
  • Ocimen
  • Myrcen
  • amphen

Phenylether

  • bis zu 65 % Trans-Anethol
  • bis zu 7 % Methylchavicol

Ketone

  • bis zu 20 % Fenchon

Monoterpene

  • bis zu 10 % Limonen
  • bis zu 5 % a-Pinen

Oxide

  • bis zu 6 % 1 – 8 -Cineol

Anwendungsgebiete von Fenchelöl

Fenchelöl ist sowohl innerlich als auch äußerlich anwendbar. Es kann dabei auf die folgenden Arten positiv auf den Organismus wirken:

  • antibakteriell
  • appetitanregend
  • harntreibend
  • wurmtreibend
  • menofördernd beziehungsweise den Menstruationszyklus normalisierend
  • krampflösend
  • magenstärkend
  • entschlackend
  • schleimlösend
  • das Sehvermögen stärkend
  • straffend (beispielsweise im Bereich der Brust)

Fenchelöl bietet sich dementsprechend für den Einsatz gegen die folgenden Beschwerden beziehungsweise Erkrankungen an:

  • Augenbeschwerden
  • Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Darmparasiten
  • Erkältung
  • Halsentzündung
  • Gicht
  • Harnsteine
  • Husten
  • Kolik
  • Krämpfe
  • Schluckauf
  • “Kater”

Äußere Anwendung von Fenchelöl

Für die äußerliche Anwendung sollte das Fenchelöl (so wie andere ätherische Öle auch) idealerweise verdünnt werden. Vor der ersten Nutzung lohnt sich zudem – um sicher zu gehen – ein Allergietest. Dazu können Sie einfach eine geringe Menge des Fenchelöl s in Ihre Armbeuge auftragen. Bleiben Reizungen und/ oder allergische Reaktionen aus, stehen Ihnen die Verwendung und zahlreichen positiven Eigenschaften des Fenchelöls offen.

Fenchelöl lässt sich in folgender Weise ideal äußerlich anwenden:

  • als Tropfen im Gurgelwasser bei Halsentzündungen
  • als Kompressen bei Koliken und bei Magenbeschwerden
  • als Raumduft in der Aromatherapie
  • als Erkältungsvollbad
  • als Zusatz im Massageöl
  • als Pflegeöl gegen Husten

Innerliche Anwendung von Fenchelöl

Auch ist reines Fenchelöl für eine innerliche Anwendung beziehungsweise Einnahme nur bedingt geeignet. Empfehlenswert sind hier vielmehr handelsübliche Tees und/ oder Knollenextrakte.

Innerlich ist die Anwendung des Fenchelöls jedoch möglich:

  • zur Inhalation gegen Atemwegserkrankungen
  • im Fencheltee gegen Krämpfe
  • für Augenkompressen
  • als Erkältungsserum und -bonbons

Fenchelöl in Kombination mit weiteren ätherischen Ölen

Für eine Verbindung mit Fenchelöl bieten sich folgende weitere Düfte und/ oder Öle an:

Blumendüfte, wie zum Beispiel:

  • Rose
  • Rosengeranie
  • Lavendel
  • Benzoe

Verschiedene Gewürzöle und/ oder eher holzige Aromen, wie zum Beispiel:

  • Linaloeholz
  • Sandelholz

Die Wirkung von Fenchelöl

Neben den bereits beschriebenen und wirklich vielseitigen Heilwirkungen des Fenchelöls – etwa seiner positiven Effekte auf Erkältungssymptome, Verstopfung und allgemeine Magen-Darmprobleme oder auch Menstruationsbeschwerden – kann Fenchelöl aber auch die Psyche beziehungsweise seelische Verfassung beeinflussen. Damit ist es ebenso einsetzbar, um Depressionen vorzubeugen oder diese zu lindern.

Wirkung von Fenchelöl bei Magen-Darmbeschwerden

Fenchelöl wirkt durch seine zahlreichen heilsamen Inhaltsstoffe im Bereich des Magen-Darm-Trakts entspannend sowie gleichzeitig verdauungsfördernd. Schwer Verdauliche Mahlzeiten oder beispielsweise auch der alltägliche Stress, welche häufiger Symptome wie Krämpfe, Blähungen oder ein anhaltendes Völlegefühl in diesem Bereich auslösen können, sind mit Fenchelöl schließlich gut auszugleichen. Eine Dosierung beziehungsweise Einnahme von etwa 0,1 Millilitern ist hier bereits ausreichend. Krämpfe werden entsprechend gelindert und der magen-Darm-Trakt angeregt. Begünstigt wird dieser Effekt im Besonderen, da hier das Einströmen von Kalzium in die Muskelzellen von Magen und Darm gehemmt wird. Doch auch die Durchblutung wird durch Fenchelöl in diesem Zusammenhang wirksam gefördert. Dementsprechend kann es also auf den gesamten Verdauungstrakt positiv einwirken, Darmgase werden besser aufgenommen, die Verdauung beschleunigt und ein mögliches anhaltendes Völlegefühl vermindert. Die genannte, angemessene Dosis sollte jedoch nicht überschritten werden. Schon bei einer erhöhten Einnahme von 0,5 Millilitern Fenchelöl pro Tag kann die Wirkung schließlich umschlagen und den Magen-Darmtrakt gewissermaßen stilllegen.

Die Wirkung von Fenchelöl bei entzündeten Atemwegen

Durch seine entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung lässt sich Fenchelöl des Weiteren hilfreich bei Atemwegserkrankungen einsetzen. Gerade bei sinkenden Temperaturen und innerhalb der kalten Jahreszeit kommt es schließlich vermehrt zu Erkältungskrankheiten, die das Immunsystem deutlich schwächen können. Dadurch wird der gesamte Organismus aber weiterhin auch für Bakterien und/ oder Keime besonders anfällig, welche nicht selten die Atemwege befallen. Gerade für derartige Erkrankungen, welche die oberen Luftwege wie etwa die Nase, die Nebenhöhlen und/ oder den Rachen betreffen, eignen sich die Wirkstoffe des Fenchelöls schließlich hervorragend. Vor allem die Bronchien können so unterstützt werden. Ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe ihrer Flimmerepithelien (mikroskopisch kleinen Härchen) verschiedenste Fremdstoffe aus den Atemwegen zu filtern. Diese Funktion des Epithelgewebes kann durch die Anwendung von Fenchelöl zunehmend gefördert werden. Gleichzeitig regt das Fenchelöl aber auch die Atemwege dazu an, mehr Sekret zu produzieren, wodurch unterschiedlichste Krankheitskeime wie etwa Bakterien und/ oder Pilze aktiv bekämpft werden können. Darüber hinaus vermag Fenchelöl durch seine besonderen Inhaltsstoffe festsitzenden Schleim zu verflüssigen, sodass dieser leichter wieder ausgeschieden werden kann. So hilfreich Fenchelöl im Bereich der oberen Luftwege zur Linderung verschiedener Symptome sein kann, so gut eignet es sich natürlich aber auch für Beschwerden der unteren Atemwege.

Die Wirkung von Fenchelöl auf die Seele und Psyche

Besonders das ätherische Fenchelöl, welches aus Süßfenchel gewonnen wird, findet häufig seinen Einsatz in der Aromatherapie. Hier wird es unter anderem genutzt, um die Stimmung von beispielsweise depressiven Menschen aufzuhellen. Zugute kommt dem Fenchelöl in diesem Einsatzbereich vor allem seine beruhigende, ausgleichende sowie außerdem kraftspendende Wirkung auf die Seele und Psyche des Menschen. Akuter Stress und entsprechende Symptome wie etwa Unruheerscheinungen können so gemildert und die eigene Stimmung wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Bitterfenchel wird dagegen (in Form von Fenchelöl) für den Einsatz als Raumduft beziehungsweise generell der Anwendung im Rahmen der Aromatherapie nicht genutzt, da er unter anderem Stoffe enthält, welche für den Menschen in dieser Form nicht bekömmlich oder hilfreich sind.

Dosierungshinweise von Fenchelöl entsprechend verschiedener Anwendungsmöglichkeiten

Die Dosierung des Fenchelöls richtet sich – wie bei vielen anderen Ölen auch – immer nach der gewünschten Art der Anwendung.

Inhalation mit Fenchelöl

Um die Luftwege durch Fenchelöl zu befreien, bietet sich eine Inhalation durchaus an. Dafür sollten etwa 4 bis 7 Tropfen Fenchelöl einem halben Liter heißem, jedoch nicht kochendem, Wasser hinzugegeben werden. Inhaliert werden kann dieses Gemisch dann etwa 2 bis 3 Mal täglich.

Fenchelöl gegen Erkältungen und/ oder bei Schnupfen

Um eine Art Erkältungssalbe beziehungsweise ein entsprechendes Öl zum Auftragen auf der Brust herzustellen, eignet sich die Mischung von 2 Tropfen Fenchelöl und 50 Millilitern eines beliebigen Trägeröls (etwa Jojoba- oder Mandelöl) hervorragend. Sie können diesem Gemisch, wenn Sie mögen (und haben), aber auch noch einen Tropfen Angelikawurzelöl, Manukaöl oder Basilikumöl hinzufügen. Anschließend wird es einfach auf der Brust verrieben.

Fenchelöl im Tee

Soll Fenchelöl als Zugabe im Tee genutzt werden, so können hierzu etwa 2 Mal täglich maximal 3 Tropfen, vermischt mit einem Teelöffel Honig, in (Kräuter-)Tee gegeben werden. Um eine Überdosierung zu vermeiden eignen sich hier aber auch „fertige“ Fencheltees hervorragend. Alternativ können Sie sich zudem selbst einen Aufguss aus den zerstoßenen Früchten herstellen. Hierzu benötigen Sie etwa einen Teelöffel der Fenchelfrüchte pro Tasse. Wichtig ist jedoch, die Tagesdosis im Blick zu behalten, und möglichst nicht zu überschreiten.

Fenchelöl in der Duftlampe

Der angenehme Duft des Fenchelöls wirkt wie bereits erwähnt beruhigend und entspannend auf die Seele. Doch auch Heiserkeit und/ oder Bronchitis können durch die sowohl krampf- als auch schleimlösende Wirkung des Fenchelöls gemildert werden. Für den entsprechenden Einsatz in der Duftlampe benötigen Sie 6 Tropfen Fenchelöl sowie jeweils 2 Tropfen Pfefferminz- und Eukalyptusöl. Alternativ eignet sich zudem auch eine Mischung aus jeweils 2 Tropfen Fenchelöl, Muskatellersalbeiöl sowie Rosengeranienöl.

Fenchelwasser

Fenchelwasser können Sie in der Regel fertig in Ihrer Apotheke kaufen. Es eignet sich ideal zur Linderung von Augenentzündungen und für entsprechende Augenbäder sowie als feuchtwarmer Wickel bei beziehungsweise auf Abszessen. Des Weiteren kann Fenchelwasser, angewendet in warmen Kompressen, bei Stauungen des Milchflusses junger Mütter helfen.

Aromabäder mit Fenchelöl

Neben der Anwendung in einer Duftlampe wirken auch Aromabäder mit Fenchelöl sehr entspannend und können einen seelischen Ausgleich für Stress und Nervosität bieten. Hierfür können Sie 3 Tropfen Fenchelöl, 2 Tropfen Rosenöl und 3 Tropfen Geranienöl, vermischt mit einen halben Becher Sahne, in das einlaufende Badewasser geben, um die optimale Vermischung der Bestandteile zu erreichen.

Fenchelöl als Massageöl

Fenchelöl eignet sich zudem hervorragend als Massageöl – auch im Einsatz gegen Blähungen. Dazu sind 2 bis 3 Tropfen Fenchelöl mit etwa einem Esslöffel Mandelöl zu vermischen und in kreisenden Bewegungen beispielsweise auf dem Bauch einzumassieren. Die Dosierung reduziert sich für die Behandlung von Kindern um die Hälfte.

Fenchelöl für Milchbildung und Milchfluss

Zur Anregung von Milchbildung und Milchfluss bei jungen Müttern eignet sich die Folgende Mischung sehr gut:

  • 2 Tropfen Fenchelöl
  • 1 Tropfen Kreuzkümmelöl
  • 3 Tropfen Anissamenöl
  • 2 Tropfen Korianderöl
  • 50 ml Trägeröl nach Wahl

Fenchelöl zur Hautpflege und -Straffung

Um einen pflegenden und straffenden Effekt auf die Haut zu erhalten, kann die zuvor beschriebene Mischung zur Milchbildung um 2 Tropfen Lavendelöl ergänzt und dann mehrmals am Tag auf die Haut aufgetragen werden.

Fenchelöl gegen PMS

Fenchelöl eignet sich für Frauen sehr gut zur Linderung von Beschwerden im Rahmen ihrer Monatsblutung. Hierfür ist Fenchel jedoch generell und in jeder Form sehr hilfreich, egal ob als Gemüse, Tee oder Öl. Zudem können durch Fenchel (-Öl) Folgen von Hormonschwankungen sowie klimakterische Beschwerden sehr gut gemildert werden. Letzteres wurde sogar bereits durch eine klinische Studie in Teheran bestätigt.

Nebenwirkungen von Fenchelöl

Bei der Einnahme sowie auch Anwendung von Fenchel beziehungsweise Fenchelöl sollten Sie stets auf die richtige Dosierung achten, da sich beispielweise die positive Wirkung des Anthenols (eigentlich die Magen-Darmaktivität regulierend und verdauungsfördernd) bei einer zu hohen Einnahme schnell in das Gegenteil umkehren kann. Als Folge sind dann abnehmende Darmbewegungen und Magenkrämpfe möglich. Und auch das im Fenchelöl enthaltene Estragol ist in zu hoher Dosierung nicht unbedingt gesund für den menschlichen Körper. Generell gilt sogar, dass Produkte, welche Estragol enthalten, nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten, da diese in Verdacht stehen, die Entstehung von Krebs sowie Erbgutveränderungen zu fördern. Aus diesem Grund sollte ein wirklich hochwertiges Fenchelöl auch nicht mehr als 5 Prozent dessen enthalten. Eine Estragol- Konzentration innerhalb dieses Rahmens wird letztlich auch vom Bundesinstitut für Risikobewertung als ungefährlich bewertet.

Dagegen ist reines Fenchelöl für Schwangere oder stillende Mütter sowie Säuglinge und Kinder nicht geeignet, da es in konzentrierter Form Atemnot und Erregungszustände auslösen kann. Fenchelhonig und -Tee gelten jedoch als ungefährlich, sofern sie in einer angemessenen Menge verabreicht werden. Natürlich sollte von der Verwendung des Fenchelöls auch abgesehen werden, wenn eine entsprechende Allergie oder Überempfindlichkeit vorliegt. Dies kann relativ einfach vor der ersten Anwendung getestet werden: Dazu ist eine kleine Menge des Fenchelöls in die Armbeuge zu tropfen. Bleiben allergische Reaktionen oder Reizungen aus, steht der weiteren Anwendung nichts mehr im Wege.

Sofern die Anwendung des Fenchelöls jedoch im Rahmen des bestimmungsgemäßen Gebrauchs liegt und empfohlene Dosierungen nicht überschritten werden, sind ansonsten im Grunde keine Nebenwirkungen zu befürchten. Menschen, die Fenchelöl über einen längeren Zeitraum (mehr als zwei Wochen) hinweg anwenden möchten, sollten dies allerdings in Absprache mit einem Arzt/ einer Ärztin tun.

Fenchelöl kaufen – Wesentliche Tipps und Hinweise

Reines Fenchelöl wird bereits in einigen Drogeriemärkten sowie in der Apotheke zum Kauf angeboten. Darüber hinaus bestehen aber natürlich auch online zahlreiche Angebote, die oftmals sogar noch vielversprechender wirken. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: In den meisten Fällen sind diese nährstoffreichen Öle ausschließlich für die äußere Anwendung konzipiert worden. Dagegen ist Fenchel als Fertigarzneimittel auch flüssig zum Gurgeln, zum Einreiben, in Form von Lutschpastillen oder natürlich in seiner Reinform als ätherisches Öl erhältlich. Grundsätzlich sollte beim Kauf dabei stets auf die Qualität geachtet werden. Entspricht diese dagegen nicht unbedingt den Vorstellungen, empfiehlt es sich auf Fenchelhonig oder -Tee auszuweichen. Sie sollten also unbedingt die Inhaltsstoffe und Zusammensetzung verschiedener Produkte prüfen und sich dann entsprechend der von Ihnen gewünschten Anwendung für oder gegen ein bestimmtes Fenchelöl entscheiden. Für eine mögliche Heilwirkung ist eine Überdosierung schließlich in keinster Weise förderlich.

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