Im Allgemeinen sind Zeolithe kristalline Alumosilikate, die in verschiedensten Modifikationen in unserer Natur vorkommen und als Meister der Entgiftung gelten. Sie können auch synthetisch hergestellt werden. Zurzeit sind uns etwa 60 natürlich vorkommende Zeolithe bekannt. Jene, die in der freien Natur vorkommen werden unter einem Begriff zusammengefasst und werden Zeolithgruppe genannt.

Diese fein vermahlene Mineralerde besitzt verschiedenste Mechanismen, die es ihr ermöglichen, den menschlichen Körper von verschiedensten Giften zu befreien. Stellen Sie sich einen Schwamm vor. Dieser Schwamm steht in diesem Fall für das Zeolith, welcher sämtliche Giftstoffe an sich bindet. Diese Giftstoffe können Säuren, Darmgase, Bakteriengifte oder ähnliche sein.

Essen Sie Mineralerde und leben Sie gesünder

Haben Sie schon einmal den Begriff Lithophagen gehört? Lithophagen sind kleine Wesen, die sich von Steinen ernähren. Ihnen wird nachgesagt, dass sie im Allgemeinen gesund sind, ein langes Leben genießen und zudem auch keinen Krebs kennen. Grundsätzlich ist ein Zeolith ein fein gemahlener Stein.

Schon seit langer Zeit werden Mineralerden in der Nutztierernährung eingesetzt. Sie sind für eine gute Verdauung und generell für gesündere Tiere zuständig. Tiere besitzen einen gewissen Instinkt und wissen genau, dass die Aufnahme von Erde ihnen gut tut. Aber nicht nur Tiere sind Lithophagen, auch Menschen die sich dazu entscheiden, in der freien Natur leben zu wollen, können durchaus als Lithophagen bezeichnet werden.

Wussten Sie, dass einige nordsibirische Völker sowie verschiedene Kaukasusvölker zu den langlebigsten Menschen der Erde zählen? Sie alle haben eine Gemeinsamkeit – Sie alle verzehren immer wieder Mineralerden. In Nordsibirien beispielsweise wird der Klinoptilolith-Zeolith oder aber auch der Heulandit verzehrt. Die Kaukasier verzehren zudem auch den Montmorillonit. Wie Sie sich wahrscheinlich bereits denken können, beruhen die meisten Studien und Untersuchen auf Forschungen von russischen Wissenschaftlern. Die Ergebnisse dieser Studien waren fast unglaublich. Die russischen Forscher waren so beeindruckt von den Heilerfolgen, dass sie auch heute noch der Meinung sind, dass der Einsatz des Produktes fast bei jeder Krankheit Erfolge versprechen kann.

Heilerfolge von Zeolith

Einen großen Erfolg konnte Zeolith vor allem bei der Heilung von Hautkrankheiten erreichen. Die Mineralerde lindert sowohl äußerliche als auch innerliche Beschwerden und zeigt schon nach wenigen Behandlungszyklen große Erfolge. So konnten Beschwerden von Psoriasis, Ekzemen oder aber auch allergischer Dermatitis relativ schnell gelindert werden.

Weiters konnte der Zeolith auch Akne innerhalb von 8 bis 10 Tagen gut behandeln. Chronische Akne beziehungsweise generell eine chronische Hauterkrankung im Erwachsenenalter lässt sich meist mit einer Darmerkrankung in Verbindung bringen. Ist der Darm krank, führt dies leider auch in den meisten Fällen zu einer der vielen Hautkrankheiten. Wenn der Zeolith es also schafft, den Darm zu heilen, so wird in weiterer Folge auch die Haut geheilt.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2000, konnten Patienten, welche mit schweren Knochenbrüchen im Krankenhaus landeten, eine rapidere Heilung mit Zeolithauflagen erwarten, als jene, die ohne Zeolith behandelt worden sind.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 1999 konnte zudem feststellen, dass Menschen mit starken Verbrennungen, durch den Einsatz von Zeolith nicht nur schneller geheilt werden konnten. Man konnte feststellen, dass diese Menschen nach der Behandlung auch ein besseres Blutbild aufwiesen.

Haben Sie schon einmal von einem offenen Bein gehört? Dieses Problem haben vor allem jene Menschen, deren Körper eine Venenschwäche aufweist und dieses Leiden zudem oftmals kombiniert mit Diabetes ist. Wunden können aus diesen Gründen schlecht verheilen und deswegen auch der Name „offenes Bein“. Laut einer Studie hat man herausgefunden, dass speziell diese Patienten, durch die tägliche Einnahme von fünf Gramm Zeolith-Bentonit-Mischung sowie Bäder mit einer Mischung von Zeolith und Wasser, bereits nach 10 Tagen eine markante Verbesserung ihrer Beschwerden aufweisen konnten. Dies gilt nicht nur für junge Menschen, sondern auch für jene, die ihren 80-sten Geburtstag bereits hinter sich haben.

Viele unter uns leiden an Anämie, auch Blutarmut genannt. Zwei weitere Studien Anfang der 2000er Jahre fanden heraus, dass die tägliche Einnahme von fünf Gramm Zeolith bereits nach kürzester Zeit zu einer Verbesserung der Eisenwerte führt. Zeolith hilft dem Körper nicht nur dabei, indem es dem Körper Eisen abgibt, es heilt auch den Darm und verbessert in dieser Wiese die Eisenresorption.

Oftmals ist der Grund für Allergien und Heuschnupfen, ein zu hoher Wert an Histaminen. Zeolith kann dabei helfen, den Histaminspiegel wieder zu senken. Bei einer Untersuchung wurden Pollenallergiker 40 Tage vor Frühlingsbeginn mit Zeolith, Bentonit und Spirulina versorgt. Das Ergebnis – sämtliche Allergiker konnten dieses Jahr ohne Allergie leben.

Auch jene unter uns, die mit Schlafstörungen zu kämpfen haben, können auf die Hilfe von Zeolith setzen. Mehrere Untersuchungen haben eindeutig gezeigt, dass unser Schlaf durch die Einnahme von Zeolith eindeutig verbessert werden kann.

Zeolith kann zudem auch Migräneanfälle verhindern, wenn es gleich bei den ersten Symptomen eingenommen wird. Auch die Knochendichte kann durchaus verbessert werden, wenn Zeolith täglich für einen Zeitraum von acht Wochen eingenommen wird. Jene von uns, die regelmäßig Zeolithkuren durchführen, können mit stärkeren Abwehrkräften glänzen.

Wie genau kommt es nun zu einer solchen Heilwirkung?

Zeolith ist ein Vulkangestein und enthält kleine Poren. Der Begriff „Zeo“, griechisch, bedeutet „Sieden“, „lith“ bedeutet „Stein“. Rein geschichtlich gesehen handelt es sich hierbei also um einen gesiedeten Stein, der vor Milionen von Jahren entstanden ist. Während bei Vulkanausbrücken die Lavaerde ins Meer fiel, wurde das Wasser zum Sieden gebracht. Während dieses Geschehens bildete sich auch die Kristallgitterstruktur des Klinoptilolith-Zeoliths. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen drei Zeolith-Formen:

  • 1. phasenartig,
  • 2. blättrig, und
  • 3. kristalline.

Das vorerwähnte Kristallgitter des Zeoliths besteht aus Aluminium und Silicium. Keine Sorge, Sie müssen sich keine Gedanken darum machen, dass Sie durch die Einnahme von Zeolith an einer Aluminiumbelastung leiden werden.

Die Hohlräume des Kristallgitters sind gefüllt mit Kationen, also positiv geladenen Teilchen, wie beispielsweise Calcium, Eisen, Natrium oder Kalium. Das Gitter selbst ist negativ geladen, was genau der Grund dafür ist, warum das Zeolith so gut für die Entgiftung und Heilung ist.

Wie funktioniert die Entgiftung?

Die Wege der Entgiftung von Zeolith können ganz unterschiedlich sein. Erstens, verfügt Zeolith über die Kunst der Adsorption. Das bedeutet, dass ein bestimmter Stoff an andere Stoffe gebunden wird. Im Gegensatz hierzu steht die Absorption, bei der der Stoff von etwas aufgesaugt beziehungsweise aufgenommen wird. Durch die Adsorption werden unter anderem überschüssige Säuren ausgeleitet. Zudem entgiftet der Zeolith auch Bakteriengifte.

Weiters entgiftet der Zeolith mittels Ionenaustausch. Vereinfacht gesagt bedeutet diese Art der Entgiftung, dass die im Kristallgitter des Zeoliths befindlichen Mineralien angezogen werden und zwar von organischen Stoffen, die sich in unserem Organismus befinden. Schadstoffe, welche positiv geladen sind, wandern somit in das Kristallgitter hinein. Zur gleichen Zeit können Mineralstoffe hinauswandern.

Herr Karl Hecht, ein bekannter Professor für experimentelle und klinische pathologische Physiologie (auch Herausgeber des Buches Silizium-Mineralien und Gesundheit) vertritt hierbei die Ansicht, dass je saurer die Umgebung wird in dem sich der Zeolith befindet, desto besser kann das Silicium aus den Kristallgittern am Ionenaustausch teilnehmen. Durch diesen Vorgang entsteht kolloidales Silicium, welches für uns Menschen eine unglaublich wichtige Siliciumquelle darstellt.

Auch die Frage betreffend dem Alluminiumgehalt wird derzeit stark diskutiert. Professor Hecht ist der Meinung, dass sich Zeolith im Allgemeinen durch eine hohe Stabilität im Verhältnis zu den aggressiven Stoffen aber auch thermischen Einflüssen auszeichnet. Zur Frage, ob sich Aluminium auch aus dem Zeolith lösen kann, kann nur gesagt werden, dass dies vom Siliciumgehalt abhängt. Vereinfacht gesagt, je höher der Anteil von Silicium, desto schwieriger wird es für das Aluminium, sich aus dem Kristallgitter zu lösen. Wenn wir uns jetzt beispielsweise Klinoptilolith Zeolith genauer ansehen, werden wir feststellen, dass dies einen äußerst hohen Siliciumgehalt aufweist. Folglich kann sich auch kein Aluminium lösen.

Kürzlich geführte Studien haben jedoch gezeigt, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass sich Aluminium aus Zeolith lösen kann. Das heißt theoretisch gesehen, löst es sich zwar aus Zeolith, es ist allerdings bioverfügbar und gelangt dadurch nicht in den Blutkreislauf, sondern verbleibt im Darm.

Hilfe bei der Entgiftung

Zeolith hilft unter anderem bei Verdauungsstörungen mit Durchfall oder Blähungen, da Zeolith Gase und Bakteriengifte bindet und dabei behilflich ist, diese wieder auszuleiten. Auch Personen mit Darmpilzinfekten können auf die Hilfe des Zeoliths zählen.

Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Studien, die sich mit den Auswirkungen des Zeoliths befassen. Im Jahr 2003 wurden mit Blei belastete Bergarbeiter einem Entgiftungsversuch mit Zeolith unterzogen. Nach fünf Wochen unter täglicher Einnahme von fünf Gramm Zeolith konnte man feststellen, dass die Bergarbeiter nach dieser Zeit komplett frei von Blei waren. Diese und viele weitere Studien und Experimente konnten definitiv die positive Auswirkung von Zeolith belegen.

Haben Sie schon einmal etwas vom Antioxidantienspiegel gehört? Antioxidantien bekämpfen die Ursache von quasi allen Erkrankungen. Desto höher der Antioxidantienspiegel ist, desto besser ist man vor potentiellen Krankheiten geschützt. Auch hierbei kann Zeolith behilflich sein. Laut einer Studie wurde nachgewiesen, dass die Einnahme von Zeolith auch unseren Antioxidantienspiegel erhöht und uns somit vor Erkrankungen schützen kann.

Zu viel getrunken? Vergessen Sie den Kater danach!

Laut einer Studie aus dem Jahr 2015 wurde bewiesen, dass Zeolith für die Bekämpfung von dem sogenannten „Kater“ eine super Lösung ist. Zwar kann Zeolith den Alkoholpegel im Blut nicht senken, die Symptome allerdings, die meist am nächsten Tag erst eintreten, können jedoch durch die Einnahme von Zeolith gedämmt werden. Keine Kopfschmerzen, kein Schwindel oder Konzentrationsstörungen. Mit Zeolith können Sie dem „Hangover“ die Tür vor der Nase zumachen.

Das Heilmittel für den Darm

Wie Sie bereits erfahren haben, ist Zeolith für die Entgiftung ein wahrer Meister. Zudem ist Zeolith auch bei akutem Durchfall oder chronischen Durchfallerkrankungen das Wundermittel schlechthin. Durch Zeolith werden die verschiedensten Übeltäter, die unserem Körper schaden und dadurch Durchfall erzeugen, gebunden.

Im Jahr 2015 konnte in zwei österreichischen Universitäten und zwar in Wien und in Graz festgestellt werden, dass Zeolith bei regelmäßiger Einnahme dabei hilft, die Darmschleimhaut zu heilen und diese zeitgleich zu regenerieren. Nach zwölf Wochen regelmäßiger Einnahme konnte bei den Probanden festgestellt werden, dass sich deren Entzündungswerte und deren Zonulin-Werte deutlich reduziert haben.

Filter für reines Blut

Durch die Aufnahme von toxischen Stoffen im Darm, wird mit Hilfe des Zeoliths verhindert, dass die schädlichen Stoffe in die Blutbahn gelangen. Zeolithe können also wie eine Art Filter betrachtet werden, welcher nicht nur dafür zuständig ist, dass sich das Verdauungssystem regeneriert, sondern auch das Blut von allen giftigen Substanzen reinigt.

Durch die Anwendung, ist auch die Chance für die Entstehung von Krebs deutlich geringer. Weitere Studien in diesem Bereich haben auch gezeigt, dass Zeolith krebsfeindliche Eigenschaften besitzt, den Krebswachstum verlangsamt und sogar weitere Eigenschaften verfügt, die generell eine Krebsbildung rückgängig oder im besten Fall auch verhindern können. Im Journal of Molecular Medicine wurde im Jahr 2001 ein wissenschaftlicher Artikel geschrieben der besagt, dass die Anwendung nicht nur Krebswachstum verlangsamen kann, sondern sogenannte Tumorsuppressorgene aktiviert, welche Krebstumoren hemmen können.

Vor allem bei Tieren, welche an den unterschiedlichsten Krebsformen litten, wurden nach der Anwendung signifikante Verbesserungen des Allgemeinzustandes und eine Verlängerung der Lebensspanne beobachtet. Die die Anwendung wird das Immunsystem aktiviert und die Bildung von Metastasen gehemmt.

Eigenschaften und Wirkungen

Zusammenfassend können wir nun festhalten, welche Aufgaben der Klinoptilolith-Zelolith übernimmt:

  • Entgiftung des Körpers,
  • generelle Darmsanierung,
  • Filter für die Reinigung des Blutes im Körper,
  • Regeneration der Darmschleimhaut,
  • Erhöhung des Antioxidantienspiegels im Körper,
  • Aktivierung des Immunsystems,
  • Mittel für den Schutz vor Krebs,
  • Hemmung von Entzündungen

Wie bei jedem Medikament beziehungsweise natürlichem Heilmittel gibt es nicht nur positive Aspekte. Der menschliche Körper reagiert nicht auf jedes Mittel gleich und so können auch hierbei verschiedenste Nebenwirkungen auftreten. Beispielsweise wird die Einnahme oftmals abgeraten, wenn Sie bereits die Antibabypille oder Schilddrüsenhormone einnehme, die durch die Einnahme die Wirksamkeit dieser Stoffe gehemmt wird.

Wichtig ist außerdem noch zu beachten, dass die Wirkung erst positiv und entgiftend verläuft, wenn zusätzlich genügend Flüssigkeit eingenommen wird. Haben Sie Ihrem Körper nicht genügend Flüssigkeit zur Verfügung gestellt, so kann es leicht passieren, dass das Zeolith im Körper verklumpt und eine verstopfende und dehydrierende Nebenwirkung aufweist.

Beim Kauf ist es besonders wichtig, dass Sie darauf achten, dass es als Medizinprodukt ausgewiesen ist. Wenn das Produkt ein CE-Zeichen enthält, können Sie es ohne Bedenken zu sich nehmen. Empfohlen wird vor allem die Einnahme von einer mittleren Korngröße, welche 10 µm aufweist. Mit dieser Korngröße kann sichergestellt werden, dass Schadstoffe effektiv gebunden werden.

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