CBD-Salbe zur äußeren Anwendung – vielseitig einzusetzenCBD Salbe

CBD (Cannabidiol) ist ein Stoff aus der Hanfpflanze, allerdings aus Nutzhanf ohne berauschende Wirkung. Die positiven Effekte des Cannabis sind ihm dagegen geblieben. So erfreut sich CBD-Salbe großer Beliebtheit, wenn es darum geht, den unterschiedlichsten Hautproblemen zu begegnen. CBD-Salbe zieht schnell ein und das Cannabidiol kann seine Wirkung sofort an Ort und Stelle entfalten.

Was kann CBD-Salbe für Dich tun?

Um zu verstehen, wie Hanfcreme mit Cannabidiol wirkt, musst Du Dich zunächst mit der Funktion der Haut an sich vertraut machen: CBD-Salbe und die Haut verfügen über Mechanismen, die optimal ineinander greifen und wichtige Vorgänge steuern.

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Die Funktion der menschlichen Haut

Die Haut weist einige Besonderheiten auf. Sie ist das größte menschliche Organ, aber im Gegensatz zu den inneren Organen zusätzlich zahlreichen äußeren Umwelteinflüssen und Reizen ausgesetzt: Von innen heraus werden Stoffwechselprodukte über sie ausgeschieden, von außen gelangen verschiedene Substanzen in die Haut. Sie besteht aus mehreren Schichten, wobei die äußeren eine Schutzfunktion haben: Die oberen Hautschichten fungieren als eine Art Barriere gegenüber Umwelteinflüssen, damit keine Schadstoffe in Deinen Organismus gelangen. Dennoch muss ein gewisses Maß an Durchlässigkeit gewährleistet sein, denn Sauerstoff und pflegende Substanzen, die ihre Funktion unterstützen, soll sie durchaus aufnehmen. Aus diesem Grund wird immer mehr auf CBD in Kosmetik gesetzt.

Die Aufgaben der Haut im Überblick

  • Temperaturregulierung
  • Ableiten von Stoffwechselprodukten
  • Schutz vor schädlichen äußeren Einflüssen

Die Temperaturregulierung erfolgt über das Öffnen und Zusammenziehen der Poren sowie das Schwitzen. Neben Wärme und Kälte zählen schädliche UV-Strahlung und Feinstaub zu den äußeren Einflüssen, vor denen Deine Haut schützt. Stoffwechselprodukte wie Talg dagegen suchen ihren Weg durch kleinste Öffnungen nach draußen.

CBD-Salbe und das Endocannabinoidsystem

Deine obere Hautschichten werden Epidermis, die darunter gelegenen Dermis genannt. In letzterer ist das Endocannabinoidsystem der Haut angesiedelt. Es stellt körpereigene Cannabinoide her. CBD-Salbe liefert mit dem Cannabidiol ein pflanzliches Pendant: Die Cannabinoid-Rezeptoren im Körper können mit dem Cannabidiol in der Hanfcreme Verbindungen eingehen.

Das Endocannabinoidsystem Deiner Haut ist unter anderem beteiligt an

  • sensorischen Reizen des Nervensystems
  • Immunabwehr

Daher ist es auch bei Reizungen, Irritationen und entzündlichen Prozessen der Haut involviert. Bei derartigen Reaktionen steigt die Konzentration der körpereigenen Cannabinoide in der Haut an. Forscher folgern daraus, dass der Körper mit der Aktivierung des Endocannabinoidsystems auf Probleme und Störungen reagiert. Eine Zufuhr von Cannabinoiden mit Hanfcreme unterstützt diesen körpereigenen Regulierungs- und Heilungsprozess. CBD-Salbe leistet demnach quasi Hilfe zur Selbsthilfe.

Hanfcreme hilft Deiner Haut, sich selbst zu helfen

Es gilt inzwischen als wissenschaftlich erwiesen, dass Cannabidiol, wie es in der Hanfcreme enthalten ist, dazu beitragen kann, Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse zu hemmen sowie in mancherlei Hinsicht beruhigend und krampflösend zu wirken. Trägst Du CBD-Salbe auf die Haut auf, dringen die enthaltenen Wirkstoffe durch die oberen Schichten und können in Verbindung mit den tiefer angesiedelten Cannabinoid-Rezeptoren Verbindungen eingehen. Im Prinzip hilfst Du mit der Hanfcreme bei einem natürlichen Prozess Deiner Haut ein wenig nach, indem ihr die CBD-Salbe zuführt, was sie benötigt.

Der Bedarf ist natürlich immer dann besonders hoch, wenn regulierungsbedürftige Störungen vorliegen. Daher wird Hanfcreme bevorzugt zur Linderung bei Beschwerden angewandt.

CBD-Salbe hat vielschichtige Effekte

CBD-Salbe an sich ist weniger erforscht, da die Zusammensetzung und Konzentration der Hanfcreme je nach Hersteller schwankt. Wohl aber befassen sich zahlreiche Studien mit Cannabidiol sowie den Wechselwirkungen im Organismus und in der Haut. Da es in hochwertiger CBD-Salbe in einer bestimmten, produktabhängigen Konzentration enthalten ist, lassen sich die Forschungsergebnisse auf Hanfcreme übertragen, wobei der Wirkungsgrad der CBD-Salbe entsprechend unterschiedlich ist.

Die tatsächlichen Effekte der Anwendung von Hanfcreme sind von vielen Faktoren abhängig. Sie variieren unter anderem mit dem Krankheitsbild, einer eventuellen medikamentösen Behandlung und der individuellen Konstitution.

Allgemein lässt sich zusammenfassen, dass Cannabidiol und somit CBD-Salbe folgende grundlegende Eigenschaften mitbringt:

  • antioxidativ
  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • beruhigend
  • entkrampfend
  • Immun stabilisierend

Anders als bei der Einnahme von CBD Ölen entfaltet CBD-Salbe ihre Wirkung topisch, also lokal dort, wo Du sie aufträgst. Mit Hanfcreme ist folglich eine zielgerichtete Unterstützung der Haut bis in die tieferen Schichten möglich. CBD-Salbe, die gut eindringt, kann auch Helfen, Missempfindungen auf muskulärer Ebene zu lindern.

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Herstellungsverfahren der CBD-Salbe entscheidet über Konzentration und mögliche Wirkung

Um CBD-Salbe herzustellen, muss zunächst das Cannabidiol aus der Hanfpflanze extrahiert werden. Grundsätzlich darf dazu nur Nutzhanf verwendet werden, der allenfalls einen geringen Anteil bis 0,2 Prozent THC enthält. THC ist das psychoaktive Cannabinoid des Drogenhanfs – CBD-Salbe und vergleichbare Produkte haben dagegen keine berauschende Wirkung.

Extraktion des Cannabidiols für CBD-Salbe

Es gibt verschiedene Extraktionsverfahren, die sich im Aufwand und den Kosten, aber auch der Hochwertigkeit des Extrakts für die Hanfcreme unterscheiden:

  • Alkohol
  • Öl
  • CO2

Lösung in Alkohol: Die Pflanzenteile als Lieferanten werden zerkleinert in eine alkoholische Lösung gegeben. Der Alkohol löst das Cannabidiol für die CBD-Salbe. Durch Erhitzen verbleibt schließlich Cannabidiol in kristalliner Form. Die Herstellungskosten sind vergleichsweise gering. Allerdings können Reste anderer Stoffe in den Kristallen zurückbleiben, was zu Verunreinigungen führt, die sich letztendlich auf die Qualität der Hanfcreme auswirken.

Extraktion durch Öl: Cannabidiol ist fettlöslich. Alternativ zu Alkohol kann daher Öl zur Extraktion für die CBD-Salbe genutzt werden. Bei diesem Verfahren ist das Risiko für Verunreinigungen geringer und die Hanfcreme daher eventuell hochwertiger, was jedoch von weiteren Faktoren abhängt.

CO2-Verfahren: Dieses gilt als aufwendigste Methode zur Herstellung von CBD-Salbe. Druck und Temperaturerhöhung bewirken bei einigen Stoffen, dass sie bei spezifischen Werten vom festen in einen flüssigen Zustand wechseln. Diese Phase des Wechsels führt zu einer leichten Löslichkeit von Substanzen, welche hier durch CO2 erfolgt. Das so erhaltene Cannabidiol für die Hanfcreme gilt als besonders rein.

Die Basis der CBD-Salbe

Nach der Extraktion benötigt das Cannabidiol zwecks weiterer Verarbeitung zu CBD-Salbe einen sogenannten Träger. (Informationen dazu hier) Mit diesem soll eine Konsistenz erreicht werden, in der Du die Hanfcreme gut auftragen kannst. Die CBD-Salbe soll außerdem optimal von der Haut aufgenommen werden, um ihre Wirkung zu entfalten. Für Dich soll sich das Auftragen der Hanfcreme natürlich außerdem gut anfühlen. Das extrahierte Cannabidiol ist fettlöslich, eine fetthaltige Trägerbasis ist für CBD-Salbe daher üblich. Gerne werden Bienenwachs und wertvolle Öle verwendet – zum Beispiel Olivenöl, Kokosnussöl, Ringelblumenöl oder auch Hanföl, welches aus den Samen der Pflanze gewonnen wird. Idealerweise ist das Öl für die Hanfcreme reich an Fettsäuren – umso besser ist die Verfügbarkeit des Cannabidiols.

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Weitere Inhaltsstofe in Hanfcreme

Cannabidiol enthält von Natur aus Vitamine und Mineralstoffe, die auch in CBD-Salbe enthalten sein können, darunter Vitamin E, welches als Radikalfänger gilt und dazu beiträgt, die Hautbarriere zu stärken. Je nach Öl, welches als Basis für die Hanfcreme verwendet wird, können dessen spezifische Nährstoffe und ungesättigte Fettsäuren wie Alpha-Linolensäure, Omega 3 und Omega 6 enthalten sein. Weiterhin fügen Hersteller gegebenenfalls verfeinernde Substanzen hinzu, entweder, um der Haut mit CBD-Salbe bestimmte zusätzliche Nährstoffe zur Verfügung zu stellen oder um die Hanfcreme mit einer besonderen Duftnote zu versehen. Welche Inhaltsstoffe genau enthalten sind, kannst Du den jeweiligen Detailinformationen zur CBD-Salbe entnehmen. Möglicherweise erfährst Du hier auch, wie das Cannabidiol für die Hanfcreme extrahiert wurde.

Auf was ist bei CBD-Salbe zu achten?

Zusammengefasst ist für die Qualität der CBD-Salbe und somit für Dich wichtig:

  • Cannabidiol-Extraktion
  • Basisöle und -fette
  • Inhaltsstoffe
  • eventuelle Zusätze
  • CBD-Konzentration

Anwendung der CBD-Salbe

CBD-Salbe wird lokal angewandt: Du trägst sie genau dort auf, wo sie wirken soll. Das macht die Anwendung recht sparsam.

Hanfcreme wird bevorzugt eingesetzt bei

  • Hautirritationen
  • Entzündungen
  • Reizungen
  • Verspannungen
  • Muskelkater

Entzündliche Prozesse können an der Hautoberfläche, aber auch im darunter liegenden Gewebe stattfinden. Da CBD-Salbe einzieht und sich die Wirkung somit nicht nur oberflächlich entfaltet, kannst Du Hanfcreme auch bei schmerzhaften Gelenkentzündungen auftragen. Ebenso greifen Verbraucher bei Akne oder Herpesbläschen auf Hanfcreme zurück.

Trage die CBD-Salbe auf die saubere, trockene Haut auf und massiere sie mit leichten, kreisenden Bewegungen ein. Warte, bis die Hanfcreme eingezogen ist, bevor Du die Haut mit Kleidung bedeckst.

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Die richtige Menge für optimale Effekte

Wie viel Hanfcreme Du pro Anwendung benötigst, hängt einerseits von der Konzentration und Verfügbarkeit des enthaltenen Cannabidiols ab, andererseits von der zu behandelnden Fläche. Auch die Hautbeschaffenheit kann über die richtige Menge ausschlaggebend sein: An Stellen, wo Deine Haut dünn ist, dringt die Hanfcreme rascher durch die oberen Schichten und Du benötigst daher auch bei tiefer liegenden Problemen weniger Salbe.

Ein seriöser Hersteller gibt Dir Anwendungsempfehlungen zur Hanfcreme. Bemerkst Du nach dem Auftragen von CBD-Salbe leichte Hautreaktionen, prüfe zunächst die Inhaltsstoffe der Hanfcreme: Eine Reaktion auf CBD-Salbe muss nicht auf das Cannabidiol zurückzuführen sein.

Ist die Cannabidiol-Konzentration der CBD-Salbe eventuell zu hoch, kannst Du anfangs die Menge reduzieren und die Behandlung bei Bedarf wiederholen. Alternativ wähle zunächst eine Hanfcreme mit geringerem Anteil Cannabidiol.

Wirksamkeit von CBD-Salbe gilt als erwiesen

Eine Studie der Universität Debrecen in Ungarn bestätigt, dass CBD-haltige Hanfcreme die Schmerzen bei arthritischen Gelenkentzündungen lindert. Andere Untersuchungen, veröffentlicht im “Journal of the American Academy of Dermatology” und “Experimental Dermatology”, kommen zu dem Ergebnis, dass CBD-Salbe bei allergischer Kontaktdermatitis, Neurodermitis und Schuppenflechte helfen kann, indem sie einerseits Juckreiz lindert und andererseits entzündliche Prozesse hemmt. Ebenso kommen Forscher zu dem Schluss, dass Hanfcreme bei verschiedenen Akneformen neben der entzündungshemmenden Wirkung die Funktion der Talgdrüsen unterstützend reguliert. Auch zur Behandlung mit Hanfcreme bei Hautkrebs gibt es Studien, die aber für eindeutige Ergebnisse noch andauern.
Tipp: Um die Wirksamkeit der CBD-Salbe zu erhalten, lagere sie kühl und dunkel. Trage sie bei Problemen möglichst frühzeitig auf – zum Beispiel bei Sonnenbrand, um unangenehmen Folgen vorzubeugen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.