Kurkuma Kapseln

KURKUMA KAPSELN ALS ALTERNATIVE UND UNTERSTÜTZUNG​

Kurkuma Kapseln: Kurkuma, auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt, leitet sich vom lateinischen Wort Curcuma longa ab. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südostasien ab, und wird dort bereits seit 5000 Jahren verehrt und als Heilpflanze eingesetzt. In Europa wurde Kurkuma erst vor zirka 50 Jahren als Heilpflanze entdeckt. Vorher wurde sie als Küchenkraut bekannt. Heute wird Kurkuma weltweit bei verschiedensten gesundheitlichen Problemen meist in Kapselform eingenommen. Von Depressionen und Diabetes bis hin zu Entzündungen jeglicher Art werden den Kurkuma Kapseln vorbeugende bzw. aktive Wirkungen nachgesagt.

Die Kurkumapflanze und ihre Geschichte

Der Inhaltsstoff von Kurkuma Kapseln wird aus den Wurzeln der Kurkumapflanze gewonnen. Kurkuma ist eine krautige Pflanze und erreicht bis zu einem Meter Höhe. Die Pflanze bildet gelblich orange verzweigte Rhizome ( unterirdisches Sprossenachsensystem ), welche sich später zu Knollen, aus denen Gewürze und auch Kurkuma Kapseln hergestellt werden können, ausbilden. In den Knolle sind fünf Prozent ätherische Öle und bis zu drei Prozent Curcumin enthalten. Die Blütezeit der Pflanze ist Ende August. Die Wurzel der Pflanze ähnelt stark der mit ihr verwandten Ingwerpflanze, welche auch als Heilpflanze bekannt ist. Kurkuma wächst vor allem in Indien und Indonesien und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Für Gewürze und Heilmittel wird nur der Wurzelstock herangezogen. In der indischen Ayuverda Medizin wird Kurkuma schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze angesehen und eingesetzt. In Europa wurde die Pflanze und ihre heilende Wirkung erst in den 60er Jahren entdeckt, und erfreut sich seit einiger Zeit immer größer werdender Beliebtheit. Mit Kurkuma Kapseln werden viele Studien durchgeführt, die beweisen sollen, dass diese, und besonders das in ihnen enthaltene Curcumin, eine entzündungshemmende Rolle in unserem Körper einnehmen können. Untersucht wird auch, ob die Kapseln in Zukunft verschiedene herkömmliche Medikamente ablösen können.

Wirkung der Kurkuma Kapseln

Der wichtigste Inhaltsstoff in den Kurkuma Kapseln ist das sogenannte Curcumin. Dieser Stoff wirkt bei verschiedensten Krankheitssymptomen. Zum einen ist er entzündungs – und schmerzhemmend, zum anderen können Kurkuma Kapseln auch Schwermetalle aus dem menschlichen Körper hinausleiten.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe in der Pflanze und in den Kurkuma Kapseln sind ätherische Öle. Diesen werden antioxidative, antimikrobielle, antivirale und antimykotische zugeschrieben. ( Sie wirken gegen Bakterien, Viren und Pilze) Die ätherischen Öle helfen zusätzlich bei der Aufnahme des Curcumins in den menschlichen Organismus.

Neben der heilenden Wirkung der Kurkuma Kapseln sind zusätzlich noch viele natürlich in der Pflanze vorkommende Vitamine und Spurenelemente enthalten. Neben den Vitaminen A, C, E, B1, B2 und B3 sind Eisen, Mangan, Magnesium und Kupfer enthalten. Auch Mineralstoffe wie Chrom, Kalzium, Selen und Zink werden dem Körper durch die Einnahme von Kurkuma Kapseln zugeführt.

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, können Kurkuma Kapseln vorbeugend oder aktiv bei gewissen Krankheiten unterstützen. Folgend werden einige Krankheiten, und die positive Wirkung von Kurkuma Kapseln auf diese, aufgezählt.

Multiple Sklerose:

Multiple Sklerose ist eine autoimmune, chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Durch Immunreaktionen entzünden sich in unregelmäßigen Abständen unterschiedliche Bereiche im Gehirn oder im Rückenmark. Durch diese Schübe können, auch nach dem Abklingen der Entzündungen, Nervenschäden zur Gänze oder zu Teilen bestehen bleiben. Forscher gehen davon aus, dass durch die Einnahme von entzündungshemmenden Kurkuma Kapseln der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst wird. So werden die Kurkuma Kapseln oft zur unterstützenden Behandlung der Krankheit eigenommen. Ein weiterer positiver Effekt ist die nervenschützende Eigenschaft von Kurkuma. Durch Krankheitsschübe wird die Myelinschicht der betroffenen Nervenbahnen zerstört. Die Heilpflanze kann die Nervenbahnen dagegen schützen, und unterstützt dadurch die Weitergabe der elektrischen Nervenimpulse.

Diabetes:

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Insulinmangel bzw. Insulinresistenz gekennzeichnet ist. Kurkuma Kapseln können das Risiko, an Diabetes zu erkranken, verringern, und helfen dabei, den Ausbruch der Krankheit hinauszuzögern. Auch bei bestehender Diabetes können Kurkuma Kapseln einen positiven Effekt haben. Sie können nämlich dabei unterstützen, das Risiko von krankheitsbedingten Folgeerkrankungen zu minimieren. Hier ist wieder der Wirkstoff Curcumin von zentraler Bedeutung. Er kann den Transport von Zucker in die Zellen verringern und wirkt regulierend auf den Blutzuckerspiegel.

Rheuma/ Arthritis:

Rheuma zählt zu den entzündlichen Gelenkserkrankungen und tritt im Schnitt mit 45 Jahren auf. Da Rheuma im Verlauf der Krankheit in unterschiedlichen Gewebs – und Körperregionen auftritt, wird bei Rheuma gerne von einem fließenden Schmerz gesprochen. Auch hier greift Curcumin, welches am effizientesten in Form von Kurkuma Kapseln eingenommen wird. Curcumin wirkt an den entzündeten Regionen und ist schmerzlindernd. Eine Studie im Bereich Arthritis hat gezeigt, dass Curcumin im Studienzeitraum eine bessere Wirkung bewies, als das eigentliche Arthritismedikament. Es liegen jedoch keine Langzeitdaten vor. Es wird davon ausgegangen, dass Kurkuma Kapseln eine unterstützende Wirkung haben, und kombiniert mit einem herkömmlichen Medikament eine signifikant höhere Wirkung erzielen. Es könnte jedoch, sobald Langzeitstudien vorliegen, auch zu einem Wechsel in der Medikation von Patienten kommen, wenn Kurkuma Kapseln über einen längeren Zeitraum bessere Ergebnisse zeigen wie das herkömmliche Medikament.

Alzheimer:

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankung (schrittweiser Verlust elementarer Nervenzellen), die ab einem Alter von 65 Jahren gehäuft auftritt, und in den meisten Fällen in Demenz übergeht. Beobachtungen zeigen: Je mehr Kurkuma in einem Land verzehrt wird, desto seltener tritt eine Alzheimererkrankung auf. Forscher sehen hier einen klaren Zusammenhang. Da der Krankheitsverlauf mit Entzündungen einhergeht, können auch hier Kurkuma Kapseln, präventiv eingesetzt, das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, positiv beeinflussen. Jedoch können Kurkuma Kapseln auch bei einer bestehenden Erkrankung unterstützend wirken. Curcumin unterstützt bei der Auflösung der typisch für Alzheimer geltenden Beta-Amyloid Plaques. Überraschend dabei ist die Beobachtung, dass niedrig dosiertes Curcumin eine höhere Wirkung erzielte, als höher dosiertes. Der Chefarzt des Kariya Toyota General Hospital gelang durch Prüfung von drei unabhängigen Fallstudien zu dem Schluss, dass Kurkuma, dargereicht in der Form von Kurkuma Kapseln, einen äußerst positiven Effekt auf Alzheimer haben. Die Studienteilnehmer litten allesamt unter einer erheblichen kognitiven Beeinträchtigung und litten unter psychischen Beschwerden. Durch die Einnahme von Kurkuma Kapseln verbesserte sich der Zustand der Patienten deutlich.

Depressionen:

Auch bei psychischen Erkrankungen können Kurkuma Kapseln unterstützend wirken. Eine Depression ist gekennzeichnet durch Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Interessenlosigkeit . . . Durch die Analyse von fünf Studien wurde belegt, dass Kurkuma Kapseln, hoch dosiert eingenommen, eine antidepressive Wirkung hat. Kurkuma Kapseln beeinflussen zudem die biochemischen Mechanismen im frontalen Cortex und im Hippocampus. Diese spielen bei der Bildung einer Depression eine Rolle. Curcumin hilft dabei, Serotonin und Dopamin freizusetzen.

Schmerzlindernde Wirkung

Die schmerzlindernde Wirkung von Kurkuma Kapseln wurden in einer groß angelegten Metaanalyse 2016 von James W. Daily mit hoher Signifikanz bewiesen. Es wurde gezeigt, dass die Behandlung von Schmerzpatienten mit Kurkuma Präparat wie Kurkuma Kapseln genauso wirksam sind, wie die Behandlung mit Standardmedikamenten wie Ibuprofen. Dabei nahmen die Studienteilnehmer über einen Zeitraum von acht bis zwölf Wochen einen Kurkumaextrakt mit einer Dosierung von 1000mg täglich ein. Interessant ist hierbei auch der Vergleich der auftretenden Nebenwirkungen. Während bei Standardpräparaten gegen Schmerzen eine Liste von Nebenwirkungen in klinischen Studien belegt wurde, zeigte sich bei der Behandlung mit Kurkuma ein ganz anderes Bild. Bei den Studienteilnehmern traten kaum Nebenwirkungen auf. Das spricht klar für ein weiteres Erforschen von Kurkuma als Medikament, und legt nahe, dass Kurkuma bei einem Risiko – Nutzen Vergleich gegenüber Schmerzmedikamenten besser abschneidet.

Ein natürliches Antibiotikum

Kurkuma Kapseln werden von vielen auch als eine natürliche Form eines Antibiotikum angesehen. Antibiotikum bedeutet übersetzt so viel wie „ gegen das Leben“ und es wird in der Schulmedizin oft leichtfertig und zu häufig eingesetzt, da e eine schnelle Linderung der Symptome verspricht. Synthetisch hergestellte Antibiotika können nicht zwischen nützlichen und bösartigen Bakterien in unserem Körper unterscheiden, und töten jegliche Form ab. Antibiotika waren ursprünglich als Notfallmedizin gedacht, welche unter anderem bei einer Lungenentzündung eingesetzt werden können. Die chronische Verschreibungswut vieler Ärztinnen und Ärzte ist jedoch nicht die einzige Belastung mit Antibiotika, die die Gesellschaft ertragen muss. Auch in der Fleischproduktion und hier besonders bei der Massentierhaltung werden systematisch Antibiotika eingesetzt, um den Bestand und dadurch den Gewinn nicht zu mindern.

In einer Studie wurde konzentriertes Curcumin eingenommen in Form von Kurkuma Kapseln mit einem Antibiotikum verglichen. Konkret ging es in der Studie darum, die Wirksamkeit von Kurkuma Kapseln in Kombination mit einem herkömmlichen Antibiotikum gegen spezifische MRSA – Stämme ( resistente Bakterien) zu beweisen. Es gelang den Forschung mit der Kombination aus Curcumin und verschiedenen Antibiotika wie Oxacillin, Ampicillin, Ciprofloxacin und Norfloxacin die mikrobielle Aktivität deutlich zu reduzieren. Als besonders wirksam stellte sich dabei die Kombination als Kurkuma Kapseln und Oxacillin heraus. Innerhalb von 24 Stunden reduzierten sich die Bakterien drastisch, und unterschritten sogar die Nachweisgrenze. Dieser Erfolg wurde zum Anlass genommen, ein neues Medikament gegen multiresistente Keime zu entwickeln. Da Kurkuma Kapseln wenig Nebenwirkungen haben, kann auch hier die Einnahme als vorbeugende Maßnahme sinnvoll sein. Curcumin wirkt antibakteriell und antiviral, und reduziert schädliche Keime und Erreger in unserem Körper, auch schon bevor ein konkretes Problem auftritt.

Kurkuma Kapseln für eine Diät

Neben dem medizinischen Nutzen von Kurkuma Kapseln, können sie auch bei einer Diät unterstützend wirken. Kurkuma, und speziell das darin enthaltene Curcumin aktiviert den Gallenfluss und fördert dadurch die Verbrennung von Fett in unserem Körper. Außerdem sorgt Kurkuma für einen gesunden Stoffwechsel, und regt ihn an. Durch einen schlecht funktionierenden Stoffwechsel im Körper verlangsamen sich die Prozesse in unserem Körper. Davon ist auch die Fettverbrennung betroffen. Durch die Einnahme von Kurkuma Kapseln können die Prozesse im Körper wieder beschleunigt werden, und ihr natürliches Niveau erreichen. Der Pflanze wird auch ein vorbeugender Effekt gegen Fettdepots nachgesagt. Durch das Einnehmen von Kurkuma soll sich das Passieren von Nahrung durch den Darm verschnellern. Dies ist jedoch nicht bewiesen. Richtig ist aber, dass durch die natürliche Schärfe von Kurkuma die Verdauungsaktivität angeregt wird, und sich dadurch, wie oben erklärt, auch der Stoffwechsel verschnellert. Das in der Kurkumapflanze enthaltene Curcumin wirkt unter anderem auch antioxidativ, und schützt so vor vorzeitiger Zellalterung. Durch die durchblutungsfördernde Eigenschaft kann Curcumin zu einem gesunden Teint beitragen. Neben den Vorteilen im Bereich Körpergewicht kann Kurkuma auch als Anti – Aging Mittel verwendet werden.

Vorteil von Kurkuma Kapseln gegenüber Pulver

Um die volle Wirkung entfalten zu können, ist es wichtig, hochdosiertes Curcumin richtig einzunehmen. Eine einfachen Einnahme von Kurkuma als Pulver bringt dem Menschen nicht viel. Das liegt daran, dass das in der Pflanze enthaltene Curcumin extrem fettlöslich ist, und im Magen – Darm Trakt nur in geringer Weise resorbiert wird. Dadurch wird es direkt wieder ausgeschieden, und gelangt nicht in den menschlichen Bluttrakt und kann deshalb seine Wirkung nicht entfalten. In Kurkuma Kapseln ist das begehrte Curcumin in viel höherer Konzentration vorhanden. Dadurch wird dem Körper mehr davon zugeführt und es erhöht die Aufnahmerate. Die Bioverfügbarkeit ( Aufnahme im Körper) kann durch verschiedene Anreicherungen und Zusätze erhöht werden.

Im folgenden Absatz werden Kurkuma Kapseln in verschiedenen Formen vorgestellt, und die Weiterentwicklung im Laufe der Zeit untersucht.

Natives Curcumin:

Damit ist das normale Pulver/ Gewürz gemeint. Wie oben beschrieben ist die Aufnahmerate dabei je nach Dosierung meist sehr niedrig. Andere Darreichungsformen werden daher gerne mit dem nativen Curcumin verglichen

Curcumin mit essentiellen Ölen und Lecithin

Am Anfang versuchte man bei den Kurkuma Kapseln die Zugabe von Ölen und Lecithin um so das fettlösliche Curcumin noch fettlöslicher zu machen. Dies war jedoch nur bedingt wirksam, steigerte jedoch die Aufnahmerate auf das Vierfache.

Nanopartikulierung

Durch die Teilung der Curcuminoide in extrem keinen Teilchen (Nanobereich) versuchte man, die Kurkuma Kapseln in sehr komprimierter Form zu füllen. Dadurch steigerte sich die Aufnahmerate in absoluten Zahlen. In relativen blieb sie jedoch gleich.

Curcumin + Piperin

Piperin ist in schwarzem Pfeffer enthalten. Die meisten Anbieter setzen auf die Mischung von Curcumin und Piperin in ihren Kurkuma Kapseln, mit dem Hintergedanken, dass Piperin den Magen – Darm Trakt reizt, und somit auch relativ gesehen mehr Curcumin vom Organismus aufgenommen werden kann. Diese Darreichungsform der Kurkuma Kapseln steht jedoch in der Kritik, da man für einen positiven Gesundheitsaspekt vier bis acht Kapseln pro Tag einnehmen sollte. Dadurch ergibt sich eine dauerhafte, durch Piperin geförderte, Reizung des Magen – Darm Trakts. Die Aufnahmerate von Curcumin und Piperin in Form von Kurkuma Kapseln ist gegenüber nativem Curcumin um das 20 – fache erhöht. Piperin deaktiviert auch das Leberenzym CYP3A4, welches bei der Metabolisierung der Leber eine entscheidende Rolle spielt. So kann es leicht zu einer Überdosierung von Medikamenten und anderen Substanzen (zB. Alkohol) kommen.

Mikrokristallisation

Die Mikrokristallisation ist eine Weiterentwicklung der Kurkuma Kapseln mit der Nanopartikulierung. Kurz gesagt sind die Teile noch kleiner, und dadurch ist die Aufnahmerate in absoluten Zahlen um das bis zu 27 – fache gegenüber nativen Curcumin und zirka dem siebenfachen gegenüber der Nanopartikulierung erhöht.

Mizellen – Kurkuma Kapseln

Hierbei wird das fettlösliche Curcumin in Form von Kurkuma Kapseln von wasserlöslichen Bläschen umhüllt. In unserem Körper werden Mizellen durch die Ausschüttung von Gallensäure auch auf natürliche Weise gebildet und helfen dabei, fettlösliche Nähstoffe über die Darmmembran zu transportieren. Genau der gleiche Vorgang funktioniert mit den Mizellen – Kurkuma Kapseln auch, und reizt dabei den Magen – Darm Trakt nicht. Diese Form der Darreichung ist die mit Abstand effektivste Form und erhöht die relative Aufnahme im Vergleich zu nativem Curcumin im Körper um der 185(!) – fache.
Durch die hohe Bioverfügbarkeit reicht eine Dosis von zwei Kurkuma Kapseln pro Tag völlig aus.

Kritik an Kurkuma Kapseln

Neben den wissenschaftlichen Studien und neu herausgekommenen Medikamenten auf Kurkumabasis gibt es auch Kritik an den Kurkuma Kapseln. Verschiedene Expertinnen und Experten sehen in der Vermarkung von Kurkuma Kapseln eine Geschäftemacherei mit den Ängsten der Menschen. Sie zweifeln die Studien, die der Pflanze eine krebshemmende und stark antientzündliche Wirkung nachsagen, an, da viele Studien klein angelegt sind, und dadurch Zufälle und Individualeffekte nicht ausgeschlossen werden können. Weiters kritisieren sie auch die Vermarkung der Kurkuma Kapseln als nebenwirkungsloses Alternativmedikament gegen viele Krankheiten. Denn Nebenwirkungen, so die Expertinnen und Experten, haben auch diese pflanzlichen Kapseln. Besonders Menschen mit Gallensteinen sollten auf Kurkuma Kapseln lieber verzichten. Generell sollte, wie bei jedem Medikament, zuerst der Arzt konsultiert werden, bevor man mit der Einnahme von Curkuma Kapseln beginnt. So lassen sich neben der optimalen Dosierung auch die möglichen Nebenwirkungen abklären.

Kurkuma hat viele Eigenschaften. Es wird als Färbemittel, als Gewürz und als Maske und Salbe eingesetzt. Die größten Erfolge erzielt die Knolle jedoch aktuell in der Medizin. Sie erlebt zur Zeit ein richtiges Revival in der Humanmedizin. Viele Ärztinnen und Ärzte sehen in Kurkuma eine wichtige Pflanze, die, als Unterstützungsmedikament in Form von Kurkuma Kapseln eingenommen, große Erfolge erzielen kann. Die Kurkuma Kapseln sind jedoch nicht nur als Medikament gegen eine aktive Krankheit geeignet, sondern zeigen auch in der Vorbeugung von vielen Krankheiten eine große Wirkung. Da Curcumin fettlöslich ist, und dadurch vom Körper nur begrenzt aufgenommen wird, ist es wichtig, das Curcumin in Kapselform, und hier besonders bei den Mizellen – Kurkuma Kapseln, zu sich zu nehmen. So kann die Aufnahme von Curcumin durch den Körper massiv gesteigert werden. Trotz aller Euphorie ist es wie bei jedem Medikament auch bei Kurkuma Kapseln von zentraler Bedeutung, die Einnahme und die Dosierung ärztlich abklären zu lassen. Bei bestimmten Beschwerden sollte Kurkuma gar nicht eingenommen werden. Insgesamt betrachtet stellen Kurkuma Kapseln einen großen Nutzen für die Medizin dar, und sind im Vergleich zu anderen Medikamenten wesentlich günstiger. Durch viele Studien in den kommenden Jahren wird Kurkuma noch weiter untersucht, und wird so vielleicht in noch mehreren Gebieten der Medizin zu Anwendung kommen.C

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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