Chaga PilzDer Chaga Pilz: Seine medizinische Wirkung, wissenschaftliche Studien und Tipps zur Anwendung. Alles, was Sie über Inonotus obliquus, den König der Heilpilze, wissen müssen.

Der Chaga Pilz gilt als Heilpilz Nr. 1. Er soll Grippe, Rheuma und Geschwüre vertreiben und sogar ein Heilmittel gegen Krebs sein. Doch was sagt die Forschung zur Wirkung von Chaga Pilzen? Sind diese angeblichen Wunderwirkungen durch wissenschaftliche Studien belegt? Und wie wendet man den Chaga Pilz an, um die gewünschte Wirkung zu erzielen? Diese Fragen werden hier beantwortet.

Der Chaga Pilz

Der Chaga Pilz (Inonotus obliquus) gehört zur Familie der Borstenscheibenverwandten und ist ein parasitisch lebender Pilz. Dabei befällt der Chaga Pilz hauptsächlich Birken und ernährt sich vom Betulin, dem weißen Farbstoff in der Birkenrinde. Das Betulin bildet auch die Grundlage für die Wirksamkeit des Chaga Pilzes als Heil- und Vitalpilz. Im Laufe vieler Jahre wächst der Pilz in der Rinde der Birke. Dort sammelt er die Nährstoffe der Birke auf und bildet weitere Vital- und Mineralstoffe.

Das Aussehen des Chaga Pilz

An der Außenseite weist der Pilz eine schwarze Farbe und eine harte Oberfläche auf. Er besitzt eine knollenartige Form und wird bis zu 100 cm groß. Etwas überspitzt formuliert kann man sagen, er sieht außen fast so aus wie Holzkohle. Die Dicke von einem Chaga Pilz beträgt mehrere Zentimeter, manche Chaga Pilze werden mehr als 50 cm dick. Im Inneren ist der Pilz nicht schwarz, sondern hat verschiedene Farben, von gelb über orange bis rostbraun. Auch die Beschaffenheit im Inneren ist anders als außen. Generell ist der Chaga Pilz innen etwas feuchter und weicher als an der Außenseite. Aber auch das Innere hat eine spröde Struktur, in etwa so wie Holz, Kork oder Leder.

Wo wächst der Chaga Pilz?

Der Chaga Pilz kommt vor allem in Bergwäldern in der Arktis und Subarktis vor: Nordeuropa (Skandinavien), Nordamerika, Nordasien (Sibirien), Zentralasien, Japan, aber auch Korea, Mongolei, China und Mitteleuropa. Am weitesten verbreitet ist der Chaga Pilz in Finnland (Lappland), Russland, Kanada und Alaska. Der Chaga Pilz ist in diesen Gegenden in Laubwäldern zu finden. Er wächst als Parasit auf verschiedenen Bäumen, unter anderem Erlen, Birken, Eichen und Buchen. Doch gilt nur der auf Birken wachsende Chaga Pilz als Heilpilz.

Wächst der Chaga Pilz in Deutschland?

Ja, der Chaga Pilz (oder auch Schiefer Schillerporling) wächst auch in Deutschland. Er ist vor allem in Wäldern nahe der Ostseeküste und in Moorwäldern zu finden, aber auch in anderen Gebieten. Je südlicher man sich in Deutschland befindet, umso seltener kommt der Chaga Pilz vor. Allerdings kann man ihn auch dort mit etwas Glück und Erfahrung finden.

Wirkung des Changa Pilzes

Der medizinische Nutzen des Changa Pilzes

Dem Chaga Pilz wird bereits seit vielen hundert Jahren eine medizinische Wirkung zugeschrieben. Oder besser gesagt eine ganze Vielfalt an Wirkungen. Vor allem in Lappland und Sibirien wurde der Pilz schon lange medizinisch genutzt. Dort wurde und wird von vielen Menschen täglich ein aus dem Pilz gebrauter Chaga Tee getrunken. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird der Chaga Pilz seit langem verwendet. Weitere Berichte zur medizinischen Nutzung des Chaga Pilzes finden sich in Nordamerika, Japan und Korea. Auch in Russland wird der Chaga Pilz seit vielen Jahrhunderten in der Volksmedizin genutzt.

In welchen medizinischen Bereichen wird der Chaga Pilz angewendet?

Die medizinischen Anwendungsgebiete für den Chaga Pilz sind sehr vielseitig. So wird und wurde der Chaga Pilz unter anderem angewendet bei Bauchschmerzen, Krankheiten des Verdauungstraktes (Milz, Leber und Magen), Bandwürmern, Grippe, Tuberkulose und als generelles Stärkungsmittel. Auch soll der Chaga Pilz die Verdauung fördern, die Abwehrkräfte unterstützen und so bei der Vorbeugung vieler Krankheiten helfen. Seit 1955 ist der Chaga Pilz als wirksames Heilmittel in der russischen Schulmedizin zugelassen. In der modernen Alternativen Medizin findet der Chaga Pilz eine wichtige Verwendung bei Erkrankungen des Magens und des Darms sowie bei Krebserkrankungen. Des Weiteren nutzen aktuell sogenannte Biohacker den Chaga Pilz, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Welche positiven Wirkungen werden dem Chaga Pilz zugeschrieben?

Der Chaga Pilz deckt ein sehr breites Spektrum an Wirkungen ab.
Unter anderem soll der Chaga Pilz diese Wirkungen haben:

  • den Blutzucker und den Blutdruck senken
  • ein generelles Tonikum, also Stärkungsmittel für die Gesundheit sein
  • die Vitalität steigern
  • entzündungshemmende Wirkung haben
  • die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen
  • das Immunsystem stärken
  • den Schlaf verbessern
  • Rheuma und Arthritis sowie generell Gelenkentzündungen lindern oder heilen
  • eine antibakterielle und auch eine antivirale Wirkung haben
  • die Resistenz gegen Stress erhöhen
  • Schmerzen lindern
  • das Nervensystem stabilisieren
  • die Schleimhäute des Magens und des Darms stärken und heilen
  • das Hormonsystem stärken
  • vor Arteriosklerose schützen

Wieso hat der Chaga Pilz so viele positive Wirkungen?

Der Chaga Pilz enthält eine große Zahl an Mineralien, Vitaminen und antioxidativen Inhaltsstoffen. Diese Stoffe haben einzeln bereits viele positive Wirkungen. Auch sind manche dieser Stoffe im Chaga Pilz in sehr großen Menge enthalten. So hat der Chaga Pilz den größten gemessenen ORAC-Wert, also den höchsten Anteil an Antioxidantien. Dadurch erscheinen die vielen Anwendungsbereiche des Chaga Pilzes und auch seine Wirkung als generelles Stärkungsmittel (Tonikum) plausibel. Durch die Vielzahl der positiven Wirkstoffe kann der menschliche Organismus insgesamt gestärkt werden. Auch sind keine Nebenwirkungen bekannt die den Körper wieder schwachen würden.

Welche Inhaltsstoffe enthält der Chaga Pilz?

Im Folgenden finden Sie eine fast vollständige Liste der für den Menschen wichtigen Inhaltsstoffe:

Sterole, Triterpene: Lanosterol, Inotodiol, Melanin, Trametenol-Säure, Superoxid-Dismutase (SOD)
Antioxidantien: Betulin, Polyphenole, Polysaccharide (Beta-Glucane), Flavonoide
Mineralien und Spurenstoffe: Magnesium, Kalzium, Natrium, Germanium, Zink, Eisen, Bor, Kalium, Mangan, Selen, Vanadium
Aminosäuren und Vitamine: Beta-Carotin, Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Vitamin D3, Ergosterol, Vitamin K

Ist jeder Chaga Pilz gleich wirksam?

Nein. Der Anteil an Vitalstoffen, Mineralien und Antioxidantien ist sehr verschieden, je nachdem wo der Chaga Pilz wächst. Generell nimmt der Gehalt an positiven Wirkstoffen mit der Kälte zu. Je kälter das Klima am Standort ist, umso wirkungsvoller ist der Chaga Pilz als Heilmittel.

Auch das Alter des Pilzes ist wichtig, denn ein zu junger Chaga Pilz konnte noch nicht genug Wirkstoffe aus der als Wirt fungierenden Birke aufsammeln und bilden. Empfohlen wird, Chaga Pilze erst ab einem Alter von 5 Jahren zu ernten, die beste Wirksamkeit sollen Pilze haben, die zwischen 7 und 15 Jahre alt sind.

Ist frischer Chaga Pilz wirksamer als getrockneter?

Wenn der Chaga Pilz fachgerecht getrocknet wird, bleibt die Wirksamkeit lange Zeit erhalten.

Ist angebauter Chaga Pilz genauso wirksam wie wild wachsender?

Nein. Chaga Pilz aus kultiviertem Anbau hat im Zweifel deutlich weniger Wirkstoffe als wilder Chaga Pilz. Zum einen ist Chaga Pilz, der nicht auf Birken wächst, nicht so wirkungsvoll. Auch nimmt die Wirksamkeit mit dem Standort ab: Chaga Pilz aus wärmeren Regionen ist weniger wirksam.

Welche Krankheiten und Beschwerden soll der Chaga Pilz heilen oder lindern?

Die medizinischen Einsatzbereiche des Chaga Pilzes sind ebenso zahlreich wie seine Inhaltsstoffe.
Der Chaga Pilz wird unter anderem verwendet bei:

  • Altersflecken, Pickel, Akne, Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis
  • Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose
  • Verdauungsstörungen, Bandwürmer, Gastritis, Bauchschmerzen, Magengeschwüre
  • Darmgeschwüre, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Hämorrhoiden
  • Grippe, Bronchitis, Asthma, Tuberkulose und Parodontose
  • Entzündungen, Rheuma, Gelenkentzündungen, Morbus Bechterew, Fibromyalgie
  • Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen
  • Erkrankungen der Leber und des Herzens, Krebserkrankungen.

Welche Wirkungen des Chaga Pilzes auf den menschlichen Körper sind belegbar?

Die Einstufung des Chaga Pilzes als König der Heilpilze beruht auf Jahrhunderte langer Erfahrung und Tradition. Doch auch die moderne Wissenschaft unterstützt teilweise diese Einstufung. So gibt es viele Tierversuche und Versuche an menschlichen Zellen, die die positive Wirkung des Chaga Pilzes und seiner Inhaltsstoffe belegen. Allerdings gibt es nur wenige klinische Studien zur Wirkung am lebenden menschlichen Organismus. Lesen Sie hierzu bitte auch den folgenden Abschnitt „Studien“.

Ist der Chaga Pilz ein Mittel gegen Krebs?

Beim Kampf gegen Krebs wird häufig auch auf Naturheilmittel zurückgegriffen. Dabei gilt der Chaga Pilz als ein Wundermittel, das bei vielen Krebserkrankungen (Magen- und Darmkrebs, Lungenkrebs und Hautkrebs) angewendet wird. Nicht nur in der Krebsprophylaxe wird der Chaga Pilz eingesetzt, sondern er soll auch die Bildung von Metastasen verhindern und zum Zelltod (Apoptose) von Krebszellen führen. Und auch nach Chemo- und Strahlentherapien soll er die Nebenwirkungen und Schmerzen lindern.
Es erscheint plausibel, dass der Chaga Pilz ein wichtiges Mittel gegen Krebs sein könnte. Der Pilz enthält viele Inhaltsstoffe, die nachweislich das Wachstum von Tumoren hemmen. Hier sind vor allem Beta-Glucan und Betulinsäure zu nennen. Lesen Sie hierzu bitte auch den folgenden Abschnitt „Studien“.

Hat der Chaga Pilz Nebenwirkungen?

Vor allem bei der Einnahme als Chaga Tee fördert Chaga Pilz die Verdauung. Dadurch kann es bei Beginn der Anwendung vorkommen, dass sich die Form des Stuhlgangs verändert oder sich die Häufigkeit des Stuhlgangs erhöht. Weitere Nebenwirkungen sind bei korrekter Anwendung und Dosierung nicht bekannt.

Kann die Einnahme von Chaga Pilz zusammen mit Medikamenten Wechselwirkungen haben?
Für den Chaga Pilz sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Wird der Pilz allerdings zusammen mit Alkohol angewendet (als Extrakt), so kann der Alkohol zu einer Wechselwirkung mit Medikamenten führen.

Studien über Chaga Pilze

Wenn man sich über den Chaga Pilz informiert, liest man oft, dass seine Wirkung durch wissenschaftliche Studien belegt sei. Doch stimmt dies wirklich? Was sagen aktuelle Studien der modernen medizinischen Forschung?

Gibt es Studien, die die medizinische Wirkung des Chaga Pilzes belegen?

Ja. Es gibt viele Studien, die die Wirkung des Chaga Pilzes oder seiner Inhaltsstoffe untersucht haben. Die meisten dieser Studien sind Tierversuche oder Laborversuche mit menschlichen Zellen. Diese Studien kommen in der Tat zu dem Schluss, dass der Pilz viele positive Wirkungen hat. Es ist keine Studie bekannt, die die positive Wirkung von Chaga Pilz widerlegt.

Gibt es Studien zur medizinischen Wirkung des Chaga Pilzes beim Menschen?

Es gibt viele Studien mit Laborversuchen an menschlichen Zellen. Diese bestätigen die positive Wirkung von Chaga Pilz in vielen seiner Anwendungsbereiche. Es gibt zurzeit keine klinischen Studien am lebenden Menschen.

Gibt es Studien zur Wirkung des Chaga Pilzes bei Krebserkrankungen?

Es gibt viele Studien, welche die tumorhemmende Wirkung der im Chaga Pilz enthaltenen Inhaltsstoffe untersucht und bestätigt haben. Dies sind Studien, die auf Tierversuchen und Laborversuchen mit menschlichen Zellen basieren. So wurde in Laborversuchen mit Mäusen gefunden, dass Betulinsäure das Wachstum von Hautkrebszellen verringern kann. Auch gibt es Studien, die für eine Verbesserung der körperlichen Symptome bei Krebspatienten nach regelmässiger Anwendung von Chaga Tee sprechen.

Anwendung des Chaga Pilz

Sie haben sich über die vielen Wirkungen des Chaga Pilzes informiert und möchten ihn nun selber ausprobieren? Dann stellen Sie sich vielleicht die Frage, wie Sie den Chaga Pilz bekommen, ihn zubereiten und anwenden. Diese und weitere Fragen zur Anwendung des Chaga Pilzes werden in diesem Abschnitt beantwortet.

Wie kann man den Chaga Pilz anwenden? Die am weitesten verbreitete Methode zur Anwendung ist der Chaga Tee. Dazu wird aus dem frischen oder getrockneten Chaga Pilz ein Tee gebraut. Chaga Tee kann sowohl innerlich (als Getränk) und äußerlich (als Salbe oder Creme) angewendet werden. Auch kann der Dampf des heißen Chaga Tees zum Inhalieren verwendet werden.

Die am weitesten verbreitete Methode zur Anwendung ist der Chaga Tee. Dazu wird aus dem frischen oder getrockneten Chaga Pilz ein Tee gebraut. Chaga Tee kann sowohl innerlich (als Getränk) und äußerlich (als Salbe oder Creme) angewendet werden. Auch kann der Dampf des heißen Chaga Tees zum Inhalieren verwendet werden.

Wie wendet man Chaga Pilz bei Erkrankungen des Magens und Darms an?

Ein traditionelles Einsatzgebiet für den Chaga Pilz sind Magen- und Darmerkrankungen. Um für diese Bereiche die optimale Wirkung zu erzielen, nimmt man den Pilz am besten als Tee zu sich.

Wie bereitet man einen Chaga Tee zu?

Wollen Sie einen Chaga Tee kochen, so nehmen sie dazu ca. 10 g frischen oder getrockneten Chaga Pilz. Teilen Sie den Pilz in etwa würfelgroße Stücke. Kochen Sie diese mit ca. 500 ml Wasser auf. Sie können die Pilzstücke auch mahlen. Dadurch erhöht sich die Oberfläche und die wasserlöslichen Inhaltsstoffe können so beim Kochen leichter aus dem Pilz in den Tee gelangen. Nach dem Kochen lassen Sie den Chaga Tee für einen längeren Zeitraum ziehen, mindestens aber eine halbe Stunde. Je länger sie den Tee ziehen lassen, umso intensiver ist er im Geschmack.

Wie lange hält sich Chaga Tee?

Es ist durchaus möglich, den gekochten Chaga Tee für einen längeren Zeitraum aufzubewahren. Dazu nehmen Sie einfach die Pilzstücke aus dem Tee und stellen ihn nach dem Abkühlen in einem luftdicht abgeschlossenen Gefäß in den Kühlschrank. So ist der Tee steril, hält sich für bis zu vier Wochen und auch die Wirkung des Tees bleibt erhalten.

Wie schmeckt der Chaga Tee?

Sowohl Aussehen als auch Geschmack von Chaga Tee sind ähnlich wie Kaffee oder auch Schwarztee. Je nach Intensität ist der Geschmack aromatisch und leicht süßlich.

Wie wendet man Chaga Pilz bei Erkrankungen der Lunge an?

Die optimale Wirkung in diesem Bereich erzielen Sie, wenn Sie den Dampf des heißen Chaga Tees inhalieren. Bei Asthma wird die zusätzliche Anwendung von Chaga Tee als Getränk empfohlen.

Wie wendet man Chaga Pilz bei Erkrankungen der Haut an?

Möchten Sie den Chaga Pilz bei Hauterkrankungen oder zur Beseitigung von Altersflecken nutzen, so ist die Anwendung als Tinktur optimal. Diese wenden sie äußerlich auf die Haut an, reiben Sie ein und lassen Sie mehrere Stunden wirken.

Wo kann man Chaga Pilz kaufen?

Sie können den Pilz im Reformhaus kaufen oder in online Shop bestellen. Wir empfehlen Ihnen, auf die Seriosität des Anbieters und die Qualität des Produktes zu achten.

Gibt es Chaga Pilze auch als Kapseln?

Ja, Sie können das aus dem Pilz hergestellte Pulver auch in Kapseln kaufen. Nach Ansicht der meisten Fachleute ist die Einnahme von Chaga Pilz als Pulver in Kapselform aber aus vielen Gründen nicht zu empfehlen. Die meisten im Pilz enthaltenen Wirkstoffe entwickeln sich erst durch das Kochen. Auch roher, ungekochter Chaga Pilz hat eine weitaus geringere Wirkung als der gekochte Tee. Darüber hinaus ist das rohe ungekochte Chitin des Chaga Pilzes unverdaulich und kann zu Verstopfung führen.

Zusammenfassung

Der Chaga Pilz ist ein Heilpilz, der vor allem in der finnischen, russischen und chinesischen Volksmedizin seit Jahrhunderten verwendet wird. Er wächst in der Rinde von Birken und ist vielen Laubwäldern Nordamerikas, Nordeuropas und Asiens zu finden. Der wilde Chaga Pilz enthält viele Inhaltsstoffe, für die eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus nachgewiesen ist (Antioxidantien, Vitamine, Minerale und Spurenstoffe). Dementsprechend breit ist auch das Spektrum der Anwendungen im medizinischen Bereich. Der Pilz wird verwendet zur Stärkung des Immunsystems, bei Erkrankungen des Magens und Darms, bei Rheuma und Asthma, und auch zur Vorbeugung von Krebserkrankungen. Die Anwendung des Chaga Pilzes als Chaga Tee ist unkompliziert und hat keine Nebenwirkungen.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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